Sonnenuntergang in Kassel (Lara Bendig)

Sonntag, 4. Dezember 2022

Die Hoffnung stirbt zuletzt...

 ...ich denke aber nicht, dass wir am Montag abends die Uranusbedeckung verfolgen können...Deutschland liegt unter einer dichten Wolkendecke!

trotzdem sicherheitshalber noch mal die Daten:

Gegen 17.40 bewegt sich der Mond mit seinem schmalen dunklen Rand auf Uranus zu und bedeckt ihn innerhalb von 10 Sekunden. einige Minuten vor 18.30 Uhr taucht dann Uranus am hellen Mondrand wieder auf.

Da Uranus recht lichtschwach ist, sollte man entweder fotografieren oder ein Fernglas nutzen.

Der Mond steht zwischen Mars und Jupiter im Osten, nicht allzu hoch.

Bild 1: Kurz vor der Bedeckung

Bild 2: Kurz nach der Bedeckung

Beide Bilder von Stellarium.





Astronomischer AdventsKalender Tür 4

 Lösung Tür 3:

Ich sehe, vor allem mit freiem Auge, immer nur einen ganzen Mann im Mond (Bild 1), aber interessant ist, wie verschiedene Gehirne verschiedene Muster interpretieren.

Einen anderen Vorschlag habe ich auch mal eingezeichnet (Bild 2).

Eine nette Zusammenstellung (mit Frau! und Hase) hat D. Helber in wikipedia veröffentlicht (Bild 3).

Wenn man mal genau hinsieht, ist der Mann im Mond in Bild 1 auch eher eine Frau im Mond....

Könnte mir aber denken, das alle Antworten irgendwie richtig sind...allerdings habe ich nach 4 Maria gefragt....und nicht nach Buchten und anderen Kleinkram...und nach einem Mann und nicht nach einem Gesicht...

Und die Formulierung: Vor allem bei Vollmond sagt auch, dass man "meinen" Mann im Mond auch bei anderen Mondphasen sieht...Und nur der Serenitatis-Tranquilitatis-Nectaris-Foecundidatis -ä Mann (Frau) tauch schon weit vor Halbmond auf (verschwindet aber relativ schnell nach Vollmond, aber da sieht man den Mond eher seltener an...).

Ich zitiere eine Einsendung:

Die Frage hört sich anfangs einfach an - wenn man sich dann damit beschäftigt, dann sieht man 

allerdings wie viele Möglichkeiten allein in den Begriff "Mann im Mond" hineininterpretiert werden.

Dabei sind noch nicht die Möglichkeiten "Frau im Mond", "Hase im Mond", "Katze im Mond", 

Comicfiguren  etc. berücksichtigt. Die Pareidolie kennt offensichtlich keine Grenzen. 

Ob das hier nun richtig ist, weiß nur der Mann im Mond; aber es kommt letztlich nur 

auf den Spaß und den Lerneffekt an.




Tür 4:

Der Mann im Mond kann auch schreiben...aber nur zwei Buchstaben...

Frage 1: Welche beiden Buchstaben kann er schreiben??

Frage 2: Wann kann man ihm beim Schreiben zusehen?

Lösungen bitte bis 5.12., 10.00 Uhr per Mail an adventskalender@futurespace.org

Unter den besten Teilnehmer/innen werden Weihnachten Buchpreise verlost.


Samstag, 3. Dezember 2022

Die seltsamen Sterne des JWST, I: Einführung

 Post 1:

Helle Sterne bildet das JamesWebbSpaceTeleskop JWST mit seltsamen symmetrischen Mustern ab.

Das sind Beugungs- und Interferenzerscheinungen von Lichtwellen, so wie sie auch bei normalen Kameras und anderen Teleskopen beobachtet werden.

Hierzu drei Bilder:

Das erste zeigt eine Aufnahme des HubleSpaceTeleskops HST mit einem vierstrahligen Muster beim hellen Stern oben rechts. Das Bild zeigt eine Gezeitenstrom zwischen Galaxien (Post vom 22.11.).

Das zweite Bild ist eine Aufnahme von D.Gutermuth von seiner Privatsternwarte Calden aus. Es zeigt den Wizardnebel. Hier sieht man Strahlen ebenfalls um die helleren Sterne. (Post vom 18.11.).

Das JWST erzeugt aber ein viel komplizierteres Strahlenmuster. Dies zeigt Bild 3 bei den helleren Sternen, die vor einem weit entfernten Galaxienhaufen stehen.

Das man all das nur bei helleren Objekten sieht, liegt daran, dass Beugungserscheinungen nicht sehr leuchtkräftig sind und man noch länger belichten müsste, um sie auch bei lichtschwachen Sternen sichtbar zu machen.

Sie tauchen auch nicht um flächenhafte Objekte auf, wie Galaxien, da sich dort von jedem Lichtfleck der Galaxie erzeugten Beugungsstreifen letztlich wegmitteln.

In einer kleinen Postserie von Post 2 bis Post 6 möchte ich diese Erscheinungen erklären:

Teil 1: Was ist überhaupt Beugung?

Teil 2: Beugungsmuster und Beugungsobjekt sind ein und dasselbe, nur in unterschiedlichen Räumen betrachtet.

Teil 3: Beugungsmuster vom Hauptspiegel und der Linsenfassung

Teil 4: Beugungsmuster von den haltestreben des Sekundärspiegels

Teil 5: Die achtzackigen Sterne des JWST






Astronomischer AdventsKalender Tür 3

 Lösung Tür 2:

- Der Landeplatz war im Mare Tranquilitatis. Gut sieht man die Region etwa 5 Tage nach Neumond nahe der Schattengrenze (siehe Bild).

- Die Astronauten waren 21h36m auf dem Mond, davon nur 2h32m außerhalb der Landekapsel.

- Sonnenwind ist kein richtiger Wind, sondern die abgeblasene Sonnenkorona. In sehr langen Zeiten werden dadurch Gesteine zu Staub, aber da sind eher Millionen Jahre nötig. Ansonsten gibt es keine Luft auf dem Mond, also auch keinen Wind.

Hinweis: Auch bei teilweise richtigen Antworten gibt es Teilpunkte.

Bild 1: Aldrin betritt als zweiter Mensch den Mond (NASA)

Bild 2: So sieht man die Landegegend im Fernglas.



Tür 3:

Vor allem bei Vollmond kann man mit freiem Auge den Mann im Mond sehen (besser: auf dem Mond). Aus welchen vier Maria (Plural von Mare, nicht die Frau vom Mann im Mond) besteht der Mann im Mond?

Einsendung bis 4.12. 10.00 Uhr an: adventskalender@futurespace.org

Am 25.12. werden unter den Einsendern mit der höchsten Punktzahl Buchpreise verlost.


Freitag, 2. Dezember 2022

Die drei kosmischen Zeitalter

 Es gibt drei große Zeitalter unseres Kosmos:

Zu Beginn dominierte die Eigenschaft der Strahlung, also die Photonen, den Kosmos. Relativ schnell übernahm dann die Gravitation von Materie und Dunkler Materie das Regime. Schon seit 5 Milliarden Jahren aber wird die großräumige kosmische Entwicklung durch die Energie des Vakuums bestimmt.

Die als Auslöser des Urknall angesehene Inflation soll hier nicht behandelt werden.

Das Strahlungszeitalter:

Die Energiedichte im Kosmos war so hoch, dass sich keinerlei Materie durch die Gravitation bündeln könnte. Lediglich die Strahlung bestimmte alles, die Bewegungen der Materie, den Energiegehalt des Kosmos.

Durch die Expansion des Universums reduzierte sich die Dichte der Strahlungsenergie schneller als die der Materie:

Strahlung und Materie reduzieren ihre Dichte durch die Raumvergrößerung, nehmen also mit der dritten Potenz der Größe des Raumes (Skalenfaktor a) ab. Zusätzlich werdne alle Wellenlängen durch die Expansion gestreckt. Die Energie eines Photons ist aber umgekehrt proportional zu der Wellenlänge, also kommt für die Strahlungsenergiedichte noch ein weiterer Faktor a hinzu:

Materiedichte ~ 1/a³

Strahlungsenergiedichte ~ 1/(a²)², also 1/a^4

Deshalb überstieg die Energiedichte der Materie die der Strahlung etwa 51 000 Jahre nach dem Urknall. Die Strahlungsära wurde durch die Materieära abgelöst.

Die Energiedichte des Vakuums bleibt aber immer gleich, denn wenn neuer Raum durch die Expansion hinzu kommt, dann hat er auch eine eigene Energie.

Da weiterhin die Energiedichte der Materie mit der dritten Potenz der Größe abnimmt (~1/a³), wird sie somit die Vakuumenergiedichte irgend wann einmal unterschreiten müssen. Das war vor 2 Milliarden Jahren der Fall, aber schon vorher, vor 5 Milliarden Jahren, begann der Kosmos beschleunigt zu expandieren.

Die Lösungen der Friedmanngleichungen zeigen auch, dass in jeder der drei Zeitalter eigene Gesetze die Entwicklung des Skalenfaktors a, der jeweiligen bestimmenden Dichte, der Hubblezahl H und der Temperatur T kontrollieren:

Der Skalenfaktor (die Expansion) wächst in der Strahlungsära mit der Wurzel der Zeit, in der Materieära mit der dritten Wurzel aus t² und in der Vakuumära exponentiell mit t.

Die Abbildung zeigt einen Überblick. Sie ist eine Folie meines gestrigen Vortrages über Weltmodelle.

Wer sich, durchaus auf etwas stärkerem mathematischen Niveau, mit diesen drei Zeitaltern näher beschäftigen möchte, kann meinen Vortrag über Weltmodelle noch online abrufen:

www.natur-science-schule.info unter Videos

oder direkt im YouTube Kanal von FutureSpace:









Astronomischer AdventsKalender, Tür 2

 Lösung Tür 1:

Es geht um Alexander Friedmann (1888-1925), der vollwertige Modelle für den Kosmos durch Lösen der Einsteinschen Feldgleichungen entwickelt hat.

Der nach ihm benannte Krater ist auf der Rückseite des Mondes und wurde somit erst später kartographiert. 

Ich habe im Vortrag bestimmt auch genau so oft Hubble gesagt, aber der Edwin Hubble hat sein Gesetz erst 1929 veröffentlicht, da war  Friedmann schon ein paar Jahre tot. Außerdem war Hubble ein Praktiker, kein Theoretiker. Er hat seine Beobachtungen auch nicht besonders weitgehend gedeutet.

Bild: https://www.der-mond.de/mondkarte/formation/mondkrater/fridman--friedmann--c/


Tür 2:

Es ist über 52 Jahre her, dass die ersten Menschen den Mond betreten hatten.

Damals war ich mit der Einstudierung meiner Mondformationen längst fertig. Und deshalb habe ich das Meer, in dem die Astronauten gelandet waren, gut gekannt:

- In welchem Mare war die erste Mondlandung?

- Wie lange waren die beiden Astronauten dort: ein paar Stunden, knapp einen Tag, eine Woche?

- Warum sieht man die ersten Fußspuren von Menschen auf dem Mond noch heute, obwohl doch ständig der Sonnenwind weht?

Einsendung bis 3.12. 10.00 Uhr an: adventskalender@futurespace.org


Donnerstag, 1. Dezember 2022

AstronomischerAdventsKalender: Tür 1

 Mitternacht ist vorbei...wer noch wach ist, darf das erste Türchen öffnen...

Ist am Anfang nicht ganz soo leicht...

Ab 2.12. kommen die neuen Aufgaben immer frühestens 10 Uhr morgens mit den Lösungen der vorherigen Aufgabe!

Tür 1:

Als ich als Kind vor meinen beiden Mondkarten stand und "Mondkundeunterricht" mit mir selbst durchführte, hätte ich den Krater nicht auf meinen Karten gefunden. Er ist erst 1970 benannt worden, obwohl er mit über 100 km Durchmesser zu den größeren Mondkratern zählt. Er hat auch einige Nebenkrater, die den gleichen Namen tragen.

Zwei Fragen müssen beantwortet werden:

- Warum ist dieser Krater auf alten Mondkarten nicht zu sehen?

- Wie heißt der Krater? Tipp: Er ist benannt nach einem sowjetischer Geophysiker und Mathematiker, der 1925 kurz vor seinem Tod durch Typhus noch eine zehnstündige Ballonfahrt auf 7500 m Höhe durchgeführt hat und vorher viel dazu beigetragen hat, dass wir die Welt heute besser verstehen.

Heute Abend, bei meinem Vortrag, werde ich den Namen bestimmt mehr als 20 mal nennen....

Einsendung bis 2.12. 10.00 Uhr an: adventskalender@futurespace.org




Mittwoch, 30. November 2022

Breaking News: Rekordverdächtig! Schwarzes Loch verschlingt Stern!

 Embargo bis 17 Uhr

Wenn Sterne einem supermassiven Schwarzen Loch zu nahe kommen, so werden sie durch die Gezeitenkräfte des sich auf kleinsten Strecken stark ändernden Gravitationsfeldes auseinander gerissen.

Die Sternmaterie bildet eine Scheibe und 1% davon wird an den Polachsen des Schwarzen Loches wieder regelrecht als Jet herausgequetscht.

Das geht... Man öffne mal eine Zahnpastatube und quetsche sie kräftig zusammen....

Bei der Zahnpastatube nennt man das Schweinerei...beim supermassiven Schwarzen Loch TDE (Tidal Disruption Event)

Wenn dann zufälligerweise dieser Jet in Richtung Erde zeigt, dann kann man dieses Ereignis noch aus großen Entfernungen beobachten.

Das ist Anfang des Jahres passiert. Ein Überwachungsfernrohr auf Paranal hat eine ungewöhnliche Lichtquelle entdeckt. Untersuchungen mit dem Spektrographen eines der großen Teleskope hat die Rotverschiebung gemessen. Das licht ist 9,4 Milliarden Jahre zu uns unterwegs gewesen.

Das Ereignis namens AT2022cmc konnte in allen Strahlungsbereichen, von der Gammastrahlung über Licht bis hin zur Radiostrahlung beobachtet werden.

Bild: Künstlerische Darstellung

credit: ESO/Kornmesser





Direkter Link zum Kosmologie-Vortrag

 


Do, 18.00 Uhr live oder dauerhaft auch online...:

Für die Nordhessen: Live auch im FutureSpace, Wilhelmsstr.2, gemütlich in der Lounge im Sessel sitzend lauschen...

Folien sowie alle früheren Vorträge auf der Kosmologie-Seite von  www.natur-science-schule.info


Nur noch eine Nacht: Der AAK kommt....

 Als Kind blickte ich  erstmals durch ein Fernrohr auf den Mond.. Da war angeblich ein Alpental zu sehen...ich sah nichts...

Aber ich wunderte mich, dass alle Krater, Berge und Wüsten auf dem Mond einen Namen hatten. Das war wie im Erdkundeunterricht. Da mussten wir auch die Namen von Landschaften auf der Erde auswendig lernen.

Aber niemand interessierte sich für die Mondlandschaften.

Also kaufte ich von meinem Taschengeld   zwei große Mondkarten, eine für den zunehmenden und eine für den abnehmenden Halbmond,  und hängte sie in meinem Kinderzimmer auf. Im Begleitheft waren alle Namen der Mondformationen angegeben. Also lernte ich die Namen aller interessanten Krater, Mare und Gebirge auswendig  und wusste, wo sie auf dem Mond liegen.

Ich wollte vorbereitet sein, wenn ich später mal meinen ersten Urlaub auf dem Mond verbringe.

In moderner Zeit wäre ich damit bestimmt bei Wetten Dass? oder "Klein gegen Groß" angetreten...

So blieb dieses Wissen ungenutzt...

Bis jetzt...

An den nächsten 24 Tagen gibt es 24 Fragen zu den Mondformationen.

Viele Fragen kann man auch mit Hilfe dieses Blogs lösen...einfach mal die Mondbilder anschauen oder mit der Blog-Suchmaschine nach Namen  suchen...

Und wenn man dann die richtige Antwort gefunden hat: Sofort eine Mail an die am Ende jeder Aufgabe stehende Mailadresse schreiben.

Das wird sein: adventskalender@futurespace.org

In den Kopf der Mail bitte ein passendes Stichwort zur Antwort sowie die Türnummer angeben.

In der Mail selbst kann dann, wenn nötig, ausführlicher geantwortet werden.

Unter den Menschen mit den meisten Einsendungen werden dann Weihnachten Buchpreise verlost. Aber alle gewinnen: Ihr seid vorbereitet für die erste Wanderung bei eurem Mondurlaub!


So, dann schlafen wir noch einmal und morgen früh öffnen wir die erste Tür zum Adventskalender 2022.



Dienstag, 29. November 2022

Die kleinen Geschwister sind auch aktiv...

 Paranal in Chile ist bekannt für die vier großen 8,4 m - Teleskope, die als Interferometer zusammen geshcaltet werden können.

Aber auf dem Gipfel stehen noch viele andere Teleskope, die zur Überwachung des Himmels weltweit eingesetzt werden.

Von Anfang an dabei sind die vier Auxiliary Telescopes AT mit je 1,8 m Durchmesser. Sie sind in einer Kuppel mit Durchmesser 3,9 m und einer Gesamthöhe von 6,30 m.

Die können auf dem Dach des Interferometers versetzt werden und sind somit ergänzend zu den großen Teleskopen, aber auch untereinander als Interferometer einsetzbar.

Bild 1: Alle vier AT mit der aufgehenden Milchstraße und den beiden Magellanschen Wolken (ESO/Mateos)

Bild 2: Aktuelles WebCam - Bild von Dienstagabend (ESO) 

Bild 3: AT mit aufziehendem Erdschatten (eigene Aufnahme)

Bild 4: Groß und klein zusammen (eigene Aufnahme)






Bald ist es so weit...

 ...nein, nicht der Start des Astronomischen AdventsKalenders am 1.12....sondern der Aufbau des ExtremlyLargeTelescopes  ELT auf dem Cerro Amazonas in der Atacamawüste in Chile.

Es wird mit 39 m Durchmesser das größte Fernrohr der Erde sein. Der Kuppelbau wird eine Höhe von 85 m haben.

Für diesen Kuppelbau wird zur Zeit das Fundament hergestellt. In den nächsten Wochen werden die Rotationselemente aufgesetzt und dann beginnt mit Hilfe des 120m hohen Krans (links im Bild) der Aufbau der Kuppel.

First Light erwartet man in 5 Jahren.

credit: Hüdepohl/ESO



Montag, 28. November 2022

Vortrag: Weltmodelle von Friedmann

 Ich lade zu meinem neuen Vortrag über Kosmologie: Weltmodelle von Friedmann 

live am 1.12., 18.00 Uhr im FutureSpace, Wilhemsstr.2,  oder online unter https://t1p.de/kosmosIV ein.

Danach mit Folien abrufbar auf www.natur-science-schule.info




Sternenhimmel im Dezember: Die Show von Mars und Mond

 Der Monat des  roten Planeten  Mars

Die Nächte im Dezember  werden  vom roten Planeten Mars geprägt.

Die ganze Nacht über ist Mars als helles Himmelsobjekt sehr auffällig: abends geht Mars im Osten auf, steht um Mitternacht hoch im Süden und geht dann morgens im Westen unter.

Am 8.12. steht er gegen 7.00 Uhr morgens im Sternbild Stier der Sonne genau gegenüber. Das nennt man dann die Oppositionsstellung des Mars.

Im Planetensystem stehen dann Sonne - Erde – Mars auf einer Linie. Mit 82 Millionen km erreicht er seinen kleinsten Abstand zur Erde in diesem Winter. Das ist eher Mittelmaß, es gibt Marsoppositionen, da steht er uns wesentlich näher.

Mars ist nur halb so groß wie die Erde. Wegen der geringen Schwerkraft hat er seine Atmosphäre, die fast nur aus Kohlendioxyd besteht, weitgehend verloren. Sie ist nur noch extrem dünn, so wie auf der Erde die Luft in 35 km Höhe.

Wir kennen die Marsoberfläche recht gut, da zahlreiche Raumsonden auf Mars gelandet sind. Mars ist ein Wüstenplanet, mit Kratern übersät. Viele erloschene Vulkane gibt es dort, der Olympus Mons ist mit 26 km Höhe der höchste Berg des Sonnensystems. Immer wieder gibt es Staubstürme, die weite Teile des Planeten überziehen und mit feinem rötlichem Staub bedecken.

Sehr wahrscheinlich stammt die deutlich wahrnehmbare Rotfärbung von Eisenoxyd, also Rost, sie könnte aber auch durch das Mineral Hämatit entstehen.

Inzwischen haben wir zahlreiche Hinweise auf große Mengen Eis auf Mars erhalten, das sich im Sand oder unter der Oberfläche befindet. Messungen der Sonde Mars Express machen es sehr wahrscheinlich, dass etwa 30% der Marsoberfläche vor 4 Milliarden Jahren für einige Millionen Jahre mit Meeren überzogen waren. Ob diese kurze Zeit für die Bildung von Leben ausgereicht hat, wissen wir noch nicht. Jedenfalls konnten Radarmessungen vom Bord der Raumsonde aus eine Schicht mit  Meeressedimenten 70 m unter der Marsoberfläche ausmachen.

Manchmal taut auch heute noch Eis auf und hinterlässt Spuren im rötlichen Marssand der Berghänge. Aber wegen des geringen Luftdruckes verdampft das Eis sehr schnell.

Berühmt ist Mars auch für seine Polkappen, sie bestehen aus Trockeneis (gefrorenes Kohlendioxyd) und Wassereis. Sie schmelzen regelmäßig im Marsfrühling der jeweiligen Halbkugel.

Die Eisvorräte auf Mars werden uns sicher einmal bei der Besiedlung des Planeten sehr nützlich sein. Spätestens in 2 Milliarden Jahren, wenn die größer werdende Sonne die Erde zu einem Wüstenplaneten gemacht hat, bleibt für unsere Nachfahren der Mars ein möglicher Zufluchtsort, vielleicht die neue Heimat der Menschheit.

 Mond bedeckt Mars

Am 8.12. steht um 7.00 Uhr Mars in Opposition zur Sonne, gegen 5.00 Uhr steht auch der Mond der Sonne am Himmel gegenüber, das nennen wir Vollmond.

Das seltene Zusammentreffen dieser Ereignisse führt dazu, dass der Mond morgens (!) am 8.12. vor Mars herwandert, den roten Planeten also bedeckt.

Dieses Schauspiel kann man im Westen vor dem Frühstück gut mit freiem Auge beobachten.

Wer am Abend vorher (7.12.) nach Osten sieht, erkennt, dass der Mond noch weit von Mars entfernt steht. Um 20.00 Uhr geht der Orion gerade auf. Mars und Mond stehen im Stier. Der hellste Stern im Stier, Aldebaran, leuchtet auch rötlich, aber nur auf Grund seiner recht niedrigen Temperatur.

Die Sternkarte zeigt den Blick Richtung Westen am Morgen des Do, 8.12. gegen 5.00 Uhr. Orion geht nun gerade unter, der Mond hat sich im Laufe der Nacht deutlich dem Mars genähert. Durch seinen Umlauf um die Erde wandert er von rechts nach links am Himmel.

Wenige Minuten nach 6.00 Uhr verschwindet Mars innerhalb einer halben Minute am östlichen Mondrand und taucht dann eine Stunde später wieder in der Morgendämmerung am westlichen Mondrand auf.

 Mond bedeckt Uranus

Schon am Mo, 5.12. wandert die Mondsichel mit der dunklen Seite voran innerhalb von 10 Sekunden  vor den Gasplaneten Uranus. Dieser ist im Fernglas neben dem Mond gut zu sehen. Die Bedeckung beginnt um 17.38 Uhr und endet an der beleuchteten Mondseite gegen 18.23 Uhr.

Mond und Uranus stehen dabei im Osten, rechts oberhalb vom Mars.

Planeten im Dezember::

Merkur: kurz vor Weihnachten tief im SW in der Abenddämmerung

Venus: ab dem Jahresende in der Abenddämmerung tief im SW

Mars: Die ganze  Nacht von Osten nach Westen ziehend, Marsbedeckung am Morgen des 8.12.

Jupiter: Vor Mitternacht von Süden nach Westen ziehend

Saturn: In den ersten Abendstunden tief im SW

Uranus: Mit Fernglas die ganze Nacht zu sehen, wird am 5.12. abends vom Mond bedeckt

 Sternkarte (Stellarium):

Blick Richtung Westen, 8.12., 5.00 Uhr morgens, kurz vor der Marsbedeckung

 


 

Sonntag, 27. November 2022

Ein aktueller Blick auf die Sonne: Verstärkter Sonnenwind

 Blicken wir mit Hilfe des Satelliten SDO (Solar Dynamics Observatory) auf die Sonne. SDO fotografiert die Sonne bei 13 verschiedenen Wellenlängen. Jedes Bild untersucht eine bestimmte Schicht in der äußeren Sonnenatmosphäre. Zusätzlich werden Sonnenbeben vermessen und das gesamte solare Magnetfeld überwacht.

Die aktuellen Bilder sind von heute Mittag.

Das erste Bild ist im extremen UV bei einer Wellenlänge von 19,3 nm aufgenommen worden. Damit sieht man sowohl die Korona am Rand der Sonne als auch über der hellen Sonnenscheibe.

Das Licht stammt  von 11-fach ionisiertem Eisen bei knapp 1 Millionen Grad.

Auffällig sind zwei besondere Strukturen: ein sogenanntes koronales Loch (schwarz) und oben drüber ein Flareausbruch.

Koronale Löcher sind deutlich verdünnte Regionen der Korona mit niedrigerer Temperatur (deswegen erscheinen sie schwarz). Sie haben offene Magnetfeldstrukturen (siehe Bild aus wikipedia common), die ein Abfließen des Koronaplasmas als Sonnenwind erleichtern.

Da dieses koronale Loch heute fast Richtung Erde steht, wird am 1.12. ein verstärkter Sonnenwind erwartet.

Oberhalb befindet sich ein besonders helles Gebiet: Hier entsteht eine Sonneneruption, verursacht durch das Kurzschließen zweier unterschiedlicher Magnetfelder.

Und in der Tat zeigt das Magnetogramm (Darstellung von Nord- und Südpolregionen durch schwarz und weiß) hier ein Zusammentreffen unterschiedlich gepolter Felder.

Im sichtbaren Licht sieht man hier nur eine unscheinbare Sonnenfleckengruppe (durch Magnetfelder abgekühlte Bereiche der Photosphäre) und auch sonst scheint auf der Sonne gerade wenig los zu sein...ein paar kleine Flecken und einige hellere Fackelgebiete.

credfit: SDO, NASA/wikipedia




Magnetogramm:





Samstag, 26. November 2022

Eisvulkan auf Komet explodiert

 Kometen sind Ansammlungen der Ur-Materie unseres Sonnensystems, die Bausteine der Planeten: große Klumpen aus Eis und Staub.

In Sonnennähe verdampft das Eis, bildet die riesige Hülle (Koma) und schließlich drückt der Sonnenwind das Gas und das Sonnenlicht den Staub nach hinten von der Sonne weg, es bildet sich der Kometenschweif.

Der Komet 29P/Schwassmann-Wachmann umkreist etwa in 6 -facher Erdentfernung (6AE) die Sonne in 14,7 Jahren.

Sein Kern ist etwa 31 km groß und zeigt öfters Ausbrüche von Kryovulkanismus, die zu einer Helligkeitssteigerung von bis zu 4 mag führen können.

Im porösen Eis sind Gase gefangen, die bei schon geringen Erwärmungen sich ausdehnen, durch winzige Risse entweichen und dabei ganze Eruptionen aus Eis wegschleudern.

Kryovulkanismus kennt man auch auf der Erde, aber auch auf den Eismonden von Jupiter, dem Asteroiden Ceres und dem Kleinplaneten Pluto.

Am 23.11. hat Stoddard-Jonas mit dem Faulkes Teleskop Nord auf Hawaii eine Explosionswolke aufgenommen, die da schon 100 000 km Ausdehnung hatte. Die Pac-Man - ähnliche Form deutet darauf hin, das es kein Ausgasen des Kernes ist, sondern das Material von einer einzelnen Stelle aus weggeschleudert wurde.

credit: British Astronomical Association



Der Lauf der Zeit...

 ...wird nach der Meinung vieler durch die Zunahme der Entropie geschrieben. Dazu berichte ich kritisch in meinem neuen Post der Reihe "Extrafutter für Schüler und Lehrer" auf meiner Homepage wwww.natur-science-schule.info:

https://www.natur-science-schule.info/post/zunehmende-unordnung-und-der-zeitpfeil


Zum Zeitpfeil




Freitag, 25. November 2022

Ein neues Astrobild aus Calden!

 Sh2-188 (Simeis 22), der "Roadrunner" unter den Planetarischen Nebeln

Sh2-188 ist ein Planetarischer Nebel (PN) im Sternbild Kassiopeia. Wegen seiner asymmetrischen sichelförmigen Gestalt vermutete man bei seiner Entdeckung 1965 zunächst einen Supernova-Überrest. Auf tiefen Ha-Aufnahmen wird jedoch die wahre ringförmige Struktur des Nebels sichtbar.

Die meisten bekannten Planetarische Nebel haben eine eher symmetrische Form, so wie z.B. der bekannte Ringnebel in der Leier M57 oder der Helixnebel. Bei diesem recht jungen PN (22.500 Jahre) liegt jedoch ein Sonderfall vor. Sh2-188 bewegt sich mit einer rasanten Geschwindigkeit von etwa 125km/s (450.000 km/h !!) durch den Raum und interagiert dabei mit interstellarer Materie, die dabei eine scharf begrenzte Stoßfront in "Fahrtrichtung" erzeugt und zu einer rückwärtigen Verwirbelung und Auflösung der Gaswolke führt. Der Helligkeitsunterschied (Dynamik) zwischen dem bogenförmigen Teil des Nebels und dem Rest des Rings ist enorm und erfordert recht lange Belichtungszeiten, speziell für die Linie des Wasserstoffs. Nur so kann man dem Objekt seine wahre Gestalt entlocken!

Belichtungsdaten:

Instrument: 12" Newton-Cassegrain NCT300 (Eigenbau) im Primärfokus mit ASA-Reducer @ f=1340mm

Aufnahmekamera: CCD QSI583wsg

Guiding: Lodestar Pro am OAG

Belichtungszeiten: Ha 10x600s+22x900s; OIII 10x900s; RGB je 10x90s @-20°C Sensortemperatur

Gesamtbelichtungszeit: 10h25m

Astrodon Filtersatz

Liebe Grüße vom DistantHorizonObservatory aus Calden

Dietmar Gutermuth



Ein gasförmiger Weihnachtsstern

 Hoch über dem Kasseler Weihnachtsmarkt stand am Donnerstag (17.40 Uhr) hell leuchtend der Gasplanet Jupiter (Aufnahme 1: Wilhelmstraße, Aufnahme 2: Friedrichsplatz mit Landestern des Weihnachtsmannschlittens, Handyaufnahmen).

Die Teleaufnahme zeigt alle vier hellen Jupitermonde um 19.33 Uhr.








Donnerstag, 24. November 2022

Nächste Sternenführung auf dem Dörnberg

 Bei klarem Himmel wird am kommenden Samstag Mark Woskowski wieder eine Sternenführung auf dem Dörnberg anbieten. Treffpunkt: 20.00 Uhr am ersten Parkplatz, Eingang Alpenpfad

JWST: Detailuntersuchung eines Exoplaneten

 Der 720 Lichtjahre entfernte sonnenähnliche Stern WASP - 39 (Spektralklasse G8, steht in der Jungfrau) wird vom Exoplaneten WASP-39 b umkreist.

Der Planet hat etwa Saturngröße, aber er läuft ganz dicht am Stern, der Bahnradius liegt nur bei 7 Millionen km). Von uns aus gesehen läuft der Planet bei jeder Umkreisung vor dem Stern her. Dies kann man an einer geringen Helligkeitsabnahme des Sternes erkennen. Während des Abfalls und des Anstiegs der Helligkeit muss auch Sternenlicht durch die Planetenatmosphäre fallen. Untersucht man dann die Spektren, so erkennt man Absorptionsstrukturen, die man auf bestimmte Stoffe in der Planetenatmosphäre zurückführen kann.

Mit verschiedenen Instrumenten ist mit Hilfe des James Webb Space Teleskops JWST die Zusammensetzung des durchgehenden Lichtes untersucht worden.

Achtung: Gemessen wurde die Transmission, d.h.  je weiter oben die Messpunkte liegen, desto weniger Licht kam durch ("umgestülpte Absorptionslinien").

Gefunden wurde: Kalium K, Wasserdampf H2O, Kohlenmonoxid CO, Schwefeldioxid SO2, Kohlendioxid CO2 und Natrium Na.

Modellrechnungen der Planetenatmosphäre mit variablen Wolkenhöhen und Elementhäufigkeiten geben sehr gut diese Beobachtungen wieder. Damit hat das JWST die bisher genaueste Untersuchung einer Planetenatmosphäre ermöglicht.

Bild 1: Künstlerische Darstellung

Bild 2: Transmissionsspektren

credit: NASA/ESA/CSA




Mittwoch, 23. November 2022

JWST: Das Dunkle Zeitalter wird immer kürzer...

 Unter dem Dunklen Zeitalter versteht man den Zeitraum zwischen dem Leuchten des heißen  Urknallgases und dem Entstehen der ersten Sterne.

Nun hat man auf Aufnahmen des JamesWebb SpaceTeleskops JWST zwei Galaxien gefunden, die sehr leuchtkräftig 400 Millionen Jahre (Rotverschiebung z= 10,5) bzw. 300 Millionen Jahre (z = 12,5, Rekord) nach dem Urknall in Erscheinung treten.

Dies kann nur durch eine extrem hohe Sternbildungsraten in sehr massiven Galaxien erklärt werden. Dazu sollte die Sternbildung schon etwa 100 Millionen Jahre nach dem Urknall begonnen haben.

Die Aufnahme von Spektren wird diese unerwartete Beobachtung zu weiteren Überlegungen bringen.

Im Bild sind die beiden Galaxien markiert. Der eingezeichnete Maßstab sind 40 Bogensekunden, das ist 2/3 einer Bogenminute, liegt also knapp unter dem Auflösevermögen des Auges.

credit: NASA/ESA/CSA



Dienstag, 22. November 2022

Vortrag Do: Interferometrie bei ALMA

 Donnerstag, 18.00 Uhr Vortrag im FutureSpace:

Der tiefe Blick ins Universum mit ALMA, dem Mikrowelleninterferometer in Chile.

Referent: Till MacCormac

Ein langer Gezeitenstrom

Eine neue Aufnahme vom HubbleSpaceTeleskop HST zeigt den langen Gezeitenstrom aus Sternen und Staub zwischen zwei Galaxien des Dreifachsystems Arp 248 im Sternbild Jungfrau, das in etwa 220 Mill Lichtjahren Entfernung steht. Am ausgefransten Spiralarm der oberen Galaxie merkt man schon, die Gravitationswirkung der dritten Galaxie.

Alle drei Galaxien sieht man auf der Aufnahme des Mount Lemmon SkyCenters.

Die anderen Galaxien sind Hintergrundobjekte.

credit: NASA/ESA/HST/University of Arizona





Montag, 21. November 2022

NASA: Raumkapsel ORION umrundet Mond

 Gegen 13.27 Uhr trat Orion von uns aus gesehen hinter den Mond, die Datenübertragung brach ab.

Kurz vorher sind diese beiden Bilder aufgenommen: Links die Raumkapsel, die Mondoberfläche und unten unser blauer Planet.







Online Petition für das Planetarium!

 Inzwischen gibt es eine Online-Petition für das Kasseler Planetarium.

Bitte unterschreibt online und beteiligt euch!

Zur Petition

Es ist bald wieder soweit: der AstronomischeAdventsKalender kommt

 Es war einmal ein kleiner Junge, gerade so 11 Jahre alt. Der musste immer um 21.00 Uhr ins Bett. Das gefiel ihm gar nicht. Also suchte er nach Gründen länger aufbleiben zu können.

Schließlich wollte er ja wissen, wie die Welt nach 22 Uhr aussieht...

Da kam ihm eine Idee: Wenn man eine Sternwarte besuchen möchte, dann muss man im Sommer lange aufbleiben.

Und so quängelte er so lange, bis sein Vater mit ihm auf eine Sternwarte fuhr. Dort blickte er duch das große Fernrohr auf den Mond. Da war angeblich ein Alpental zu sehen...er sah nichts...

Aber er wunderte sich, dass alle Krater, Berge und Wüsten auf dem Mond einen Namen hatte. Das war wie im Erdkundeunterricht. Da mussten sie auch die Namen von Landschaften auf der Erde auswendig lernen.

Aber niemand interessierte sich für die Mondlandschaften.

Also lies er sich zwei große Mondkarten kaufen, eine für den zunehmenden und eine für den abnehmenden Halbmond. Im Begleitheft waren alle Namen der Mondformationen angegeben. Also lernte er die Namen aller interessanten Krater, Mare und Gebirge  und wusste, wo sie auf dem Mond liegen.

In moderner Zeit wäre er damit bestimmt bei Wetten Dass? oder "Klein gegen Groß" angetreten...

So blieb dieses Wissen ungenutzt...

Bis jetzt...

Schaut mal in den AAK, den Astronomischen AdventsKalender und lernt den Mond besser kennen....




Sonntag, 20. November 2022

Schmaler und vernebelter...

 Auch heute stand am frühen Morgen die schmale Mondsichel hoch im SO. Dichter Hochnebel führte zu einem eher gespenstischem Anblick.

Trotzdem konnte man im Tele einige der spärlich vorhandenen  Strukturen auf der schmalen Sichel sehen.

Bilder um 6.45 Uhr.





Von fast Osten nach fast Westen

 Es ist kalt auf dem Balkon, der Himmel ist klar, aber über der Stadt recht diesig.

Zwischen 21.00 Uhr und 21.10 Uhr habe ich den Blick die Wilhelmshöher Allee (OSO) runter bis 

WSW hoch  schweifen lassen.

Der Orion geht gerade rechts vom Ostpunkt auf, man sieht Rigel und den Orionnebel dicht am Horizont. Rechts davon windet sich ein Teil des Flusses Eridanus nach SO (Bild 1).

Vom Walfisch und den Fischen geht es an Jupiter vorbei bis zum Steinbock mit Saturn kurz vor dem Untergang (Bild 2).

Alle vier hellen Jupitermonde sind zu sehen (Bild 3).

Dann nach weiter westlich eine Teleaufnahme vom untergehenden Saturn über dem Turm der Christuskirche in Wilhelmshöhe. (Bild 4)







Samstag, 19. November 2022

Mondsichel am Wintermorgen

 Vor wenigen Tagen eher Sommer...heute morgen war Bad Wilhelmshöhe eine Winterlandschaft...kurze Zeit kam auch die schmale Mondsichel hoch im SO stehend durch die Wolken durch.

Aufnahmen: 6.45 Uhr.