Sonnenuntergang in Kassel (Lara Bendig)
Posts mit dem Label CME werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label CME werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 22. April 2023

Die Sonne spuckt mal wieder Richtung Erde

 Am Freitagabend gegen 19.30 Uhr  erzeugte ein über die Sonne laufendes magnetisches Filament einen Plasmaauswurf in der oberen Chromosphäre, genau in Richtung der Erde.

Das Plasma  wird am frühen Montag die Erde erreichen, vielleicht gibt es in der Nacht vom Sonntag auf Montag nach Mitternacht auch Polarlichter.

Das Video zeigt die Aktivitäten in der Chromosphäre am Freitag. Gegen Tagesende taucht die Explosion auf.

Die Aufnahmen sind im kurzwelligen UV-Licht gemacht. Es stammt von einfach ionisiertem Helium bei einer Temperatur von 50 000 K.

credit: SDO/NASA





Dienstag, 14. März 2023

Eine Riesen-Wumms auf der Sonnenrückseite

 Ein gewaltiger koronales Massenausbruch (CME) fand am Montag früh auf der Rückseite der Sonne statt.

Nur alle Jahrzehnte kommt so ein gewaltiges Ereignis vor. Mit über 3000 km/sec fliegt die Koronamaterie (ausgelöst durch Magnetfelder) von der Sonne weg.

Wir haben Glück gehabt...

Das helle Objekt in der gif-Animation, aufgenommen mit dem Koronographen  des Satelliten SOHO, ist Merkur.

Das NASA Modell zeigt die Flugrichtung der Eruption an.

credit: SOHO/NASA







Sonntag, 26. Februar 2023

Viel los auf der Sonne (Fr, Sa)

 Am Fr, 24.2. gab es einen Ausbruch längs eines magnetischen Filaments. Sehr schön sieht man in der gif-Animation wie es sich aufrichtet und abströmt. Dazu gab es ein Flare und darauf einen Massenauswurf auf der Sonne (CME). Auf der Erde kam es zu Funkstörungen.

Am Sa, 25.2. wiederholte sich das in ähnlicher Weise. Der CME könnte am Montag die Erde treffen.

Bild 1: Aufgerichtetes Filament vom Fr

Die Aufnahme ist bei 30,4 nm gemacht und zeigt Gebiete um 70 000 Grad in der Chromosphäre

Animation dazu: Ablauf

Bild 2: Umgebung der Sonne vor zweitem Ausbruch (Koronograph: Die helle Sonnenumgebung ist abgedeckt, die Sonnengröße ist als weißer Kreis markiert)

Animation dazu: Letzter Ausbruch vom Samstag

credit: SOHO/SDO/NASA







Freitag, 17. Februar 2023

Heute Abend: Plasmawolke erreicht Erde

 Eine Simulation der NASA zeigt, dass heute gegen 19 Uhr eine Plasmawolke (CME) von der Sonne die Erde treffen wird. Funkstörungen und bis in mittlere Breiten sichtbare Polarlichter, auch noch am 18.2. werden erwartet.

credit: NASA




Sonntag, 16. Oktober 2022

Komet stürzt in die Sonne

 Mit dem Koronographen des SOHO-Satelliten konnte verfolgt werden, wie am Samstag ein Komet in die Sonne stürzte und verglühte.

Es ist ein sogenannter Kreutzer-Sonnengänger. Das sind Fragmente größerer Kometen, die häufig in die Sonne stürzen.

Während dessen setzten Magnetfelder gewaltige Energien frei (das hat nichts mit dem Einsturz zu tun!), die zu einer Plasmawolke führten, die die Sonne verlässt (CME). Zusätzlich sieht man Venus rechts oben. Jetzt ist klar, warum sie nicht mehr als Morgenstern zu sehen ist... (die gerade Linie ist ein Überbelichtungseffekt).

Des weiteren sind Sterne auf dem Bild  und einfallende Teilchen des Sonnenwindes erzeugen ein Detektorsignal.

Die Bilder sind zu einer Animation zusammengefasst. Auf ihr erkennt man die Sternbewegung sowie die eigenständige Venusbewegung. Und natürlich sieht man auch, wie der Komet verglüht.

Ein Einzelbild des zweiten Koronographen zeigt sogar den Kometenschweif.






Dienstag, 11. Oktober 2022

Entwarnung?

 Das riesige Aktivitätsgebiet auf der Sonne dreht sich nun aus der Schussrichtung zur Erde heraus (siehe Post vom 7.10.).

Es gab zwar am 10.10. einige Flare-Erscheinungen und wohl auch Plasmaauswürfe (CME), aber deutlich weniger und schwächer als erwartet.

Ist es nicht doch ein Nebeneinander mehrere Fleckengruppen mit in sich geschlossenen Magnetfeldstrukturen? Nicht wie gedacht eine einziges Gebiet mit vielen offenen Feldstrukturen, deren Vereinigung zu großen Ausbrüchen führen sollte?

Bild 1: Sonne heute 5.00 Uhr

Bild 2: Animation mit Aufnahmen des SDO-Koronographen (helle Sonne ist abgedeckt, Größe der Scheibe durch Kreis angedeutet).

credit: SDO




Mittwoch, 31. August 2022

Sonneneruption trifft Venus

 Gestern trat auf der Sonnenrückseite eine starke Sonneneruption auf (coronal mass ejection CME), die, nach NASA Modellen, am Freitag früh Venus treffen wird.

Da Venus kein starkes Magnetfeld hat, wird es keinen magnetischen Sturm dort geben, aber die Plasmawolke könnte Teile der äußeren Venusatmosphäre mitreißen.

Bild 1: CME, aufgenommen vom Satelliten SOHO (Bilderfolge).

Bild 2: NASA-Modell der Ausbreitung

Bild 3: Animation der Ausbreitung

credit: NASA/SOHO






Freitag, 22. Juli 2022

Sonneneruption unterwegs

 Am 21.7. schleuderte die Sonne, ausgelöst durch eine Explosion, eine Plasmawolke Richtung Erde (SOHO-Bild). Diese wird am 23.7., also am Samstag,  erst die Erde später den Mars erreichen und zu erhöhten geomagnetischen Aktivitäten, wie u.a. Polarlichter, führen. Die Animation zeigt ein NASA Modell zur Ausbreitung im Planetensystem.





Donnerstag, 14. Juli 2022

Der Bastille Tag vor 22 Jahren

 Am französischen Nationalfeiertag im Jahr 2020, also heute vor 22 Jahren, explodierte auf der Sonne ein riesiges Gebiet und schleuderte Unmengen von Protonen und Elektronen Richtung Erde.

Ein Tag später kam die Plasmawolke an und erzeugte helle Polarlichter bis runter nach Mexiko.

Am Satelliten SOHO schlugen die Protonen in den Detektoren und erzeugten ein gewaltiges "Bildrauschen".

180 Tage danach waren sie bei Voyager 2, 245 Tage später bei Voyager 1. Dort drängten sie vorübergehend die kosmische Strahlung ab. Selbst in der großen Entfernung waren die Auswirkungen vom Bastille-Event noch zu spüren.





Dienstag, 14. Juni 2022

Da ist ja richtig was los!

 Noch vor wenigen Tagen (8.6.) habe ich das Gegenteil gepostet...die Sonne war frei von Sonnenflecken!

Nun wimmelt es auf beiden Seiten des Sonnenäquators von zahlreichen Fleckengruppen (Bild 1, Sonne heute früh um 7.45 Uhr MESZ, SDO).

Gestern, Montag 13.6. explodierte in den frühen Morgenstunden ein Flare.

Diese, recht häufigen Erscheinungen der Chromosphäre stehen mit den Magnetfeldern der Sonnenflecken in Beziehung: Berühren sich unterschiedlich orientierte Magnetfelder, kommt es zu einer Verbindung zu einem einzigen  Feld, bei der gewaltige Energiemengen frei werden.

Häufig steigt nur die Helligkeit an, oft wird aber auch Plasma dabei in hohem Bogen weggeschleudert.

Das Flare am Montag hielt ungewöhnlich lange an: 8 Stunden gegenüber üblicherweise 15 - 90 Minuten.

Bild 2 zeigt die Entwicklung (SDO).

Vom Satelliten SOHO aus konnte man den Plasmaauswurf (Coronal Mass Ejection CME) verfolgen (Bild 3). Die helle Sonne ist hier abgeblendet (der Keis stellt ihre Größe dar), dadurch ist das schwache Leuchten der Korona sichtbar.

Die Plasmawolke wird am Mittwoch an der Erde ankommen und zu einem geomagnetischen Sturm führen.

Die UV-Strahlung des Flares hat schon nach 8 Minuten am Montag zu einem Radio-Blackout im KW-Bereich über Japan geführt.





Sonntag, 17. April 2022

Es kommt was auf uns zu...

 Auf der Rückseite der Sonne hat sich ein hochaktives Gebiet entwickelt, das nun am Sonnenrand aufgetaucht ist und schon heute morgen ein Flare erzeugt hat, dessen Röntgenstrahlung schon zu einem Radio-Blackout in manchen Teilen der Erde geführt hat.

Dieses Flare sieht man hier in einem Kurzvideo des SDO-Observatoriums.

Das zweite Bild zeigt die Sonne im weißen Licht, die zum Aktivitätsgebiet gehörende Fleckengruppe ist oben links am Rand zu sehen.

Bild 3 zeigt die Sonne ebenfalls heute morgen bei 28,4 nm Wellenlänge (Extremer UV-Bereich). Hier erkennt man auch die Strahlung aus 2 Millionen Kelvin heißen Gebieten der Korona.

Und zum Schluss ein Zeitraffervideo der Sonnenaktivität der letzten Wochen...

Da ist ganz schön was los...






Freitag, 15. April 2022

Ein Blick auf die Rückseite der Sonne: Da kommt was auf uns zu

 Über die Wellenlängenänderungen (Dopplereffekt) kann man Vertikalbewegungen und Schwingungen der Sonnenphotosphäre registrieren.

Das ist so, als würde man Sonnenbeben messen, so wie Erdbeben auf der Erde. Man spricht auch von Helioseismologie.

Seit etwa 12 Jahren gibt es ein neues Verfahren, das verbesserte Darstellungen, fast wie Bilder ermöglicht:

Es ist die Zeit-Abstands-Helioseismologie.

Man bestimmt die Laufzeiten seismischer Wellen auf der Sonne. Laufen sie auf der Rückseite durch aktive Gebiete, so treten zeitliche Verzögerungen ein. Registriert man die Phasen der auf der Vorderseite ankommenden Wellen, so kann man "Bilder" der Aktivitätsgebiete auf der Rückseite der Sonne konstruieren.

Am 14.4. kam ein Aktivitätsgebiet (schwarze Fläche) an den Sonnenrand und erzeugte einen koronalen Massenauswurf (CME), der für verstärkte geomagnetische Aktivitäten auf der Erde sorgen wird.

Im Bild (Standford University)sieht man dieses Aktivitätsgebiet als schwarzen Fleck auf der Sonnenrückseite (links, rechts die Magnetfeldstrukturen auf der Vorderseite), in dem ersten Video, wie es "nach vorne" kommt und anwächst und dann im zweiten Video (SDO/NASA) den Massenauswurf hinter dem Sonnenrand.


















Mittwoch, 6. April 2022

Merkur taucht auf

 In zwei Wochen wird Merkur als Abendstern zu sehen sein. Aber schon jetzt können wir einen Blick auf ihn werfen...

Möglichkeit 1: Ausschalten der Erdatmosphäre, dann sehen wir Merkur links von der Sonne, d.h. er geht schon kurz nach der Sonne unter. Da sich der Abstand zur Sonne vergrößert, wird er dann bald auch am Abendhimmel sichtbar.

Das kann man sehr schön mit Stellarium machen. Man sieht auch auf der anderen Seite der Sonne den Planetenreigen aus Jupiter, Venus, Mars und Saturn, der auch bald vollständig am Morgenhimmel zu sehen sein wird, da diese Planeten vor der Sonne aufgehen.

Möglichkeit 2: Vom Sonnenobservatorium SDO aus dem Weltall die Sonne fotografieren und das helle Sonnenlicht abblenden. Dann sieht man, wie links unten Merkur am 3.4. und 4.4. langsam nach links wandert.

Außerdem sind auf diesem Bild einige koronale Massenauswürfe zu sehen, die von der Sonne wegfliegen.





Mittwoch, 30. März 2022

Der Doppel-Wumms

 Zwei Plasmawolken von der Sonne haben sich auf dem Weg zur Erde vereinigt und eine besonders dichte Plasmastruktur erzeugt. Das ermöglicht ihre etwas unterschiedlichen Geschwindigkeiten: 1260 km/sec für die zuerst und 1700 km/sec für die 8 Stunden später ausgesandte Wolke.

Am 31.3., um 5.00 Uhr Sommerzeit (also heute Nacht!) wird die "Kannibalen-Wolke" an der Erde ankommen und magnetische Stürme und Polarlichter erzeugen.

Das Video zeigt eine Simulation der NOAA zur Entwicklung der Plasmadichte.  Im Bildausschnitt sind erläuternde Bezeichnungen. Dort sind die beiden Wolken noch getrennt zu sehen.




Dienstag, 29. März 2022

Die Sonne spuckt ganz schön....

 Drei koronale Massenauswürfe (CME) kurz hintereinander...der Satellit SOHO hat sie mit seinem Koronographen registriert.

Der helle Bereich der Sonnenumgebung ist abgeblendet. Sterne, auch Merkur, werden sichtbar, aber auch die Massenauswürfe.

Die vielen Striche sind kosmische Strahlen, hauptsächlich vom Sonnenwind, die am Ort des Detektors direkt einschlagen. Die langsam wandernden Punkte sind Sterne.

Am 31.3. und 1.4. werden die Plasmawolken von der Sonne an der Erde ankommen. Wir erwarten Polarlichter und  magnetische Stürme .

credit: SOHO/NASA




Samstag, 12. März 2022

Sturmwarnung

 Eine gewaltige Sonneneruption (Coronal Mass Ejection CME)  ist gestern  losgegangen und wird am Sonntag gegen 19.00 Uhr MEZ an der Erde antreffen und geomagnetische Stürme und Polarlichter auslösen.

An Venus wird sie wirkungslos vorbeiziehen, da der Planet kein Magnetfeld besitzt, dass mit den Plasmawolken in Wechselwirkung treten kann.

Die Bilderfolge ist vom SOHO-Satelliten aufgenommen worden. Man erkennt auch den dicht bei der Sonne stehenden Jupiter.

Die Animation zeigt eine Modellrechnung der NASA zur Ausbreitung. Beachte: Der kleine gelbe Kreis stellt die Position der Erde dar.

credit: SOHO/NASA






Donnerstag, 17. Februar 2022

Da kommt was auf uns zu....: Es knallt auf der Sonne!

 Am 16.2. gab es eine riesige Explosion auf der Sonnenrückseite, ein koronaler Massenaufwurf einer Stärke wie seit 5 Jahren nicht mehr.

Das SOHO-Sonnenobservatorium (Satellit) zeigt die Bilder mit dem Koronographen. Der innere Teil ist abgeblendet, der weiße Kreis stellt die Größe der Sonne dar.

Vermutlich hat sich die Ende Januar/Anfang Februar auf der uns zugewandten Seite sichtbare Riesengruppe weiterentwickelt und vergrößert (vergleiche die Posts von damals). In etwa einer Woche wird sie wieder von der Erde aus sichtbar sein.

Aber warum so lange warten?

Wir können auch jetzt die aktuelle Rückseite der Sonne beobachten!

Von solchen Riesengruppen gehen "seismische" Wellen aus ("Erdbebenwellen" auf der Sonne). Die führen zu Bewegungen auf der Vorderseite, die man über den Dopplereffekt beobachten kann und aus denen sich ein Abbild der Rückseite erstellen lässt.

Genau das zeigt das zweite Bild.

In der Tat kann man ein großes Aktivitätszentrum erkennen.

Im Bild sieht man die aktuelle Sonnenrückseite als seismisches Bild, rechts die Magnetfeldstruktur der Aktivitätsgebiete auf der Vorderseite.

Sozusagen ein Rundumblick.

Noch imposanter ist der Videofilm, der die Entwicklung der letzten 30 Tage auf Vorder- und Rückseite der Sonne zeigt.

Bild 1 SOHO

Bild 2, Video: jsoc standford education University





Mittwoch, 3. November 2021

Sonneneruption unterwegs

 Am Dienstagvormittag ist eine besonders starke CME (Coronal Mass Ejection), eine Sonneneruption, so abgeschleudert worden, dass sie sehr wahrscheinlich am 4.11. die Erde treffen wird und geomagnetische Stürme hervorrufen kann.

Die Modelle der NOAA (Animation 2) ergeben, dass die Geschwindigkeit des Sonnenwindes dann um 300 km/sec höher sein wird und seine Intensität vorübergehend verfünffacht ist. 

In der Animation der NOAA sieht man links wie sich die CME im rotierenden Magnetfeld der Sonne Richtung Erde bewegt (grüner Punkt in der Mitte). Die beiden anderen Punkte sind die beiden Satelliten Stereo A und B, die auf Höhe der Erdbahn die Sonne aus zwei unterschiedlichen Blickrichtungen beobachten. Rechts sieht man die Intensitäten an diesen drei Orten.

Bild: SOHO-Satellit, NOAA




Samstag, 17. Juli 2021

Da kommt was auf uns zu...

 Bleiben wir bei der Sonne...wie die Bilder des Satelliten SOHO zeigen, gab es am frühen Freitagmorgen eine gewaltige Eruption auf der Rückseite der Sonne. Das war die dritte innerhalb weniger Tage!

Die beiden GIF-Animationen aus SOHO-Bildern zeigen den Ablauf der ersten und der dritten Eruption.

In einer Woche wird das Aktivitätszentrum am linken Rand der Sonne auftauchen....

Das Bild entstand am Freitag um 2.18 Uhr MESZ. Der weiße Kreis stelle die Größe der Sonne dar (Durchmesser 1,3 Millionen km!), der dunkelblaue Kreis ist die Lichtabdeckung des Instruments. 

Die Eruption lässt sich weit über 12 Millionen km in den Raum verfolgen! Das dauert etwa 8 Stunden! Das ergibt etwa eine Geschwindigkeit von 400 km/sec! 

Der helle Stern oben ist Pollux. Die anderen Punkte sind Teilchen des Sonnenwindes am Ort der Raumsonde, also im Prinzip in Erdnähe.






Mittwoch, 21. April 2021

Blick auf Merkur und Venus

 Beide Planeten stehen dicht bei der Sonne und können von der Erde aus nicht beobachtet werden. Aber im Weltall ist der Himmel auch neben der Sonne schwarz. Wenn man dann noch das Licht der Sonnenscheibe ausblendet, erkennt man die beiden Planeten, wie auf dieser Aufnahmeserie des Sonnenstalliten SOHO vom 20.4.

Merkur und venus sind in längliche Belichtungseffekte eingebunden, das flackernde Auftauchen kleiner Linien sind Teilchen des Sonnenwindes, die in den Detektor treffen.

Über Merkur sieht man auch eine kleine CME, einen koronalen Massenauswurf auftauchen.

 Der Anblick des Satelliten entspricht auch dem Blick von der Erde aus. Merkur und Venus stehen links von der Sonne. Sie werden jetzt auf einem Bogen um sie herumlaufen, ihren Abstand am Himmel vergrößern. Anfang Mai werden wir sie dann als Abendsterne im NW erkennen.