Sonnenuntergang in Kassel (Lara Bendig)
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Sonntag, 16. Oktober 2022

Komet stürzt in die Sonne

 Mit dem Koronographen des SOHO-Satelliten konnte verfolgt werden, wie am Samstag ein Komet in die Sonne stürzte und verglühte.

Es ist ein sogenannter Kreutzer-Sonnengänger. Das sind Fragmente größerer Kometen, die häufig in die Sonne stürzen.

Während dessen setzten Magnetfelder gewaltige Energien frei (das hat nichts mit dem Einsturz zu tun!), die zu einer Plasmawolke führten, die die Sonne verlässt (CME). Zusätzlich sieht man Venus rechts oben. Jetzt ist klar, warum sie nicht mehr als Morgenstern zu sehen ist... (die gerade Linie ist ein Überbelichtungseffekt).

Des weiteren sind Sterne auf dem Bild  und einfallende Teilchen des Sonnenwindes erzeugen ein Detektorsignal.

Die Bilder sind zu einer Animation zusammengefasst. Auf ihr erkennt man die Sternbewegung sowie die eigenständige Venusbewegung. Und natürlich sieht man auch, wie der Komet verglüht.

Ein Einzelbild des zweiten Koronographen zeigt sogar den Kometenschweif.






Freitag, 26. August 2022

Keine zwei Sicheln am Morgenhimmel...

 Am Donnerstag morgen, zwei Tage vor Neumond sehen wir nur einen kleinen Teil der von der Sonne beschienenen Mondhälfte, der Mond hat eine schmale Sichel.

Auch Venus zeigt Phasen wie der Mond. Zur Zeit aber steht Venus zwar auch am Himmel dicht neben der Sonne, aber von uns aus gesehen "hinten" auf ihrer Bahn.

In zwei Monaten haben wir "Vollvenus". Für uns allerdings ist das  unsichtbar, da sie dann zu dicht oberhalb der Sonne steht.

Zur Zeit ist Venus etwa 240 Mill km von uns entfernt. Sehen wir sie als schmale Sichel, dann sind es weniger als 50 Mill. km.

Die Venus erscheint uns also zur Zeit etwa fünfmal kleiner als bei der größten Erdnähe.

Das kann ich gerade noch so mit meinem 600 mm Tele auflösen. Und in der Tat sehen wir eine fast Vollvenus.

Die Skizze zeigt noch einmal, wieso zwei phasenzeigende Himmelskörper, die beide dicht neben der Sonne stehen, so unterschiedliche Beleuchtungsphasen aufweisen.

Bild 1: Mondphase Do morgen

Bild 2: Venusphase Do morgen

Bild 3: Venus und Mond

Bild 4: Skizze zur aktuellen  Position von Mond und Venus relativ zu Erde und Sonne







Samstag, 11. Juni 2022

Wellenphänomen auf der Venus

 Mit dem japanischen Venusorbiter konnte schon 2016 im Infraroten ein seltsames Phänomen in der Venusatmosphäre beobachtet werden:

Venus Wolken Diskontinuität (VCD von Venus Cloud Discontinuity)

Senkrecht zum Venusäquator zieht sich eine 9000 km lange Wolkenstruktur, die mit 560 km/h um die Venus rotiert.

Das sich die Form so gut erhält, könnte daran liegen, dass die Struktur sich dispersionsfrei ausbreitet, also Wellen nicht auseinanderlaufen.

Do etwas kennt man von den sog. Kelvinwellen auf Meeresoberflächen, die durch Druckunterschiede angeregt werden.

Aber letztlich ist nicht klar, was da auf der Venus abgeht...

Bilder: JAXA Planet Team




Sonntag, 13. Februar 2022

Flug zur Venus im Morgendreieck...

 Das Bild entstand um 6.36 Uhr. Merkur kam gerade über den Horizont, Venus hatte einen dicken Hof (das Venuslicht wird an Wassertröpchen gebeugt), als ein Flugzeug genau durch den Venushof hindurchflog.

In den nächsten Tagen wird Merkur immer schwerer zu beobachten sein. Die die früher einsetzende Dämmerung bleibt er schließlich unbeobachtbar. Mars und Venus nähern sich an, gegen Monatsende kommt der abnehmende Mond dazu.




Samstag, 12. Februar 2022

Dreieck komplett: Merkur am Morgenhimmel

 Am Samstag war morgens der Horizont frei und man konnte Merkur beim Aufgang in der Morgendämmerung verfolgen.

Bilder: 6.39 Uhr, 6.42 Uhr (nur Merkur), 6.44 Uhr





Donnerstag, 3. Februar 2022

Wieder Freitag live von der Sternwarte auf dem SFN

 Dieses Mal  streame ich wegen Corona von mir zu Hause.

Es geht neben einem kurzen Überblick zum Sternenhimmel im Februar hauptsächlich zu neuesten Erkenntnissen des Ursprungs der Wasserfontänen auf dem Saturnmond Enceladus.

20.00 Uhr am Fr, 4.2. live unter

www.sfn-kassel.de/live

Und es gibt eine Neuerung: Gegen Ende geben wir einen ZOOM-Link bekannt, unter dem man sich zuschalten kann und direkt mit uns reden kann (auch ohne Bild)






Mittwoch, 2. Februar 2022

Sternenhimmel im Februar

 Venus – ein prachtvoller Morgenstern

 Das ganze zweite Halbjahr 2021 hindurch war Venus Abendstern. Aber wenig beeindruckend stand sie tief am Westhorizont und war nur kurz während der Dämmerung zu sehen.

Nun ist sie an der Sonne vorbeigezogen und steht nun rechts von ihr. Dadurch geht sie morgens vor der Sonne auf und ist somit ein heller Morgenstern.

Im Februar steht sie auch deutlich über der Sonne, d.h. wir können sie wirklich gut morgens im SO schon ab 5.45 Uhr sehen. Bis zum Ende der Dämmerung gegen 7.30 Uhr steht sie hell leuchtend immer höher am Himmel.

Auf dem Weg zur Schule oder zur Arbeit ein wirklich prachtvoller Anblick!

 Nach 6.30 Uhr taucht rechts unterhalb der Venus der Mars und ab 6.50 Uhr links unterhalb der Merkur auf. Diese beiden Planeten sind aber, da sie deutlich lichtschwächer als Venus sind, nur bis etwas 7.10 Uhr gut auszumachen.

Am 10.2. hat Venus ihre größte Helligkeit erreicht. Sie ist dann nach Sonne und Mond das hellste Objekt am Himmel.

Woran liegt das?

Einmal hat Venus eine sehr dichte Atmosphäre, die fast das gesamte Sonnenlicht reflektiert.

Dann steht uns Venus zurzeit besonders nahe: nur etwa 60 Millionen km steht sie von uns entfernt. Das kann bis September auf 250 Millionen km anwachsen.

Die große Nähe trägt entscheidend zur Helligkeit bei:

Denn da die Sonne seitlich links von Venus steht, sehen wir nicht die gesamte von der Sonne beleuchtete Hälfte der Venus. In der Tat, in einem kleinen Fernrohr oder einem guten Fernglas sieht man eine schmale und relativ große Sichel.

In den nächsten Monaten wird die Sichelgestalt der Venus zunehmen, aber sie erscheint uns immer kleiner, da ihr Abstand zur Erde wächst.

Am 22.10. zieht sie erneut an der Sonne vorbei, diesmal aber weit hinten,  und wechselt zum Abendstern.

 Am 13.2. sieht man Mars, Venus und Merkur am besten kurz vor 7.00 Uhr morgens angeordnet in Form eines kleinen Dreiecks. Ende Februar, am 27.2., ist Merkur nicht mehr sichtbar, da er wieder zu dicht an der Sonne steht. Aber zu Mars und Venus gesellt sich die schmale abnehmende Mondsichel.

Dann haben wir zwei Sicheln am Morgenhimmel, gut sichtbar ab 6.30 Uhr. Venus, Mars und Mond scheinen fast auf einer Linie zu stehen.

 Wenn man dann noch rechts neben den Planeten den hellen Stern Antares im Skorpion und links oberhalb Atair im Adler sieht, dann hat sich der Blick an den Morgenhimmel gelohnt.

 Der abendliche Sternenhimmel wird im Februar wie auch im Januar  im Südosten durch die markanten Wintersternbilder geprägt: Orion mit seinen markanten Gürtelsternen, links unterhalb der helle Sirius und oberhalb vom Orion der Aldebaran im Stier mit dem Sternhaufen der Plejaden.

 Vier Sterne bilden den Körper des Orion, der einen Jäger darstellen soll. Rigel steht am rechten Fuß und Beteigeuze ist der linke obere Schulterstern des Himmelsjägers.

Auffällig sind besonders die drei Gürtelsterne des Orion, deren Verbindungslinie nach links unten auf den hellsten Stern des Sternenhimmels, den Sirius im Sternbild „Großer Hund“, zeigt.

Planeten im Februar:

Merkur: Bis 20.2. in der Morgendämmerung unterhalb von Venus

Venus: Unübersehbar hell leuchtender Morgenstern

Mars:  In der Morgendämmerung rechts unterhalb der Venus

Jupiter: unsichtbar, da zu dicht bei der Sonne

Saturn: unsichtbar, da zu dicht bei der Sonne

Sternkarte:

Sternenhimmel am 13.2. gegen 7.00 Uhr in südöstlicher Richtung (Sternkarte von Stellarium)

Venusbild:

Mit 600 mm Tele, sehr kurzer Belichtung und starker Nachvergrößerung am So, 30.1., 7.00 Uhr aufgenommen.

Online Veranstaltungen der Sternwarte auf dem SFN:

Jeden Freitag um 20.00 Uhr

Zugang: sfn-kassel.de/live




Montag, 31. Januar 2022

Wie entsteht die Venussichel?

 Da ich einige Anfragen bekommen habe, hier die Erklärung für die Sichel der Venus, so wie ich sie am Sonntagfrüh fotografiert habe:

Venus läuft innerhalb der Erdbahn um die Sonne. Deswegen können wir nicht immer ihre von der Sonne beleuchteten Seite sehen, so ähnlich wie beim Mond.

Am 9.1. hatten wir "Neu-Venus", d.h. wir haben nur die unbeleuchtete Rückseite der Venus gesehen.

Das nennt man die untere Konjunktion zur Sonne. Vorher war sie Abendstern, d.h. sie ging abends nach der Sonne unter, musste also links von der Sonne gewesen sein.

Nach dem 9.1. hat sie auf die andere Seite gewechselt, sie steht jetzt rechts von der Sonne, geht also morgens vor ihr auf.

Venus ist Morgenstern.

Nach der unteren Konjunktion sehen wir nur eine kleine Sichel, die von links beleuchtet ist.

Trotzdem ist Venus sehr hell, da sie uns noch sehr nahe steht (so um die 50 Millionen km).

Wenn sie weiter um die Sonne läuft, wird sie kleiner, die Phase nimmt zu.

Am 10.2. ist die Zunahme der Helligkeit wegen der Phase und die Abnahme wegen der wachsenden Entfernung so, dass Venus am hellsten erscheint.

Zu der Zeit steht sie auch hoch über dem SO - Horizont.

Danach erscheint sie uns deutlich kleiner. Wir sehen aber immer mehr von der beleuchteten Seite.

Erst am 22.10. haben wir Voll-Venus. Wir könnten die gesamte beleuchtete Seite sehen.

Da sie aber in dieser oberen Konjunktion zu dicht bei der Sonne steht, werden wir eher einige Wochen vorher eine kleine fast vollständige Venusscheibe erkennen.  Immerhin ist sie dann etwa 250 Mill. km von uns entfernt, also fünfmal weiter als zur Zeit.

Danach wandert sie wieder auf die linke Seite ihrer Bahn und wird Abendstern.

Man sollte in den nächsten Wochen morgens nach Venus Ausschau halten.  Sie bleibt zwar lange Morgenstern, wird aber bald mehr neben als über der Sonne stehen und nur dicht am Horizont zu beobachten sein.

Bild: Wikipedia common, bearbeitet, eigenes Foto




Sonntag, 30. Januar 2022

Eine schmale Sichel am Morgenhimmel

 Am Sonntag um 7.00 Uhr strahlte Venus hell und hoch am Himmel. Das wird ein prächtiger Morgenstern in den nächsten Monaten, nicht zu vergleichen mit der kaum wahrnehmbaren Venus als Abendstern im letzten Jahr.

Venus hat eine Helligkeit von -4 mag, der Stern rechts von ihr oberhalb der Wolken ist Polis mit 4,6 mag. Unter ihm, leider im Wolkenband, steht der Mars.

Das zweite Bild zeigt Venus mit dem 600 mm Tele, stark nachvergrößert (ISO 64, 1/160 sec). Deutlich erkennt man die schmale Sichel, ihre Phase liegt gerade bei 13%.




Samstag, 27. November 2021

Steinbock in der Dämmerung

 Samstagabend: mal wieder Aufklaren in  der Abenddämmerung.

Die ISS, die um 17.03 Uhr über den Himmel zog, habe ich leider verpasst.

Aber ich konnte um 17.15 Uhr in der noch sehr hellen Dämmerung nicht nur die drei Planeten Venus, Jupiter und Saturn fotografieren, sondern auch alle Sterne des Steinbocks kamen schon durch (zumindest auf der weniger komprimierten Aufnahme im Blog bzw. im Original gut zu sehen).

Auf der Rückfahrt vom FutureSpace habe ich vor 17 Uhr schon Venus hell am Himmel gesehen, sie steht ungewöhnlich weit im Süden (SSW), was an der extrem flachen Ekliptik liegt.




Montag, 4. Oktober 2021

Abendstern für wenige Minuten

 Seit Monaten und noch lange Zerit ist Venus Abendstern. Trotzdem bekommen wir davon kaum etwas mit.

Die Ekliptik steht so flach zum Horizont, dass die Venus fast auf der gleichen Höhe wie die Sonne steht.

Schon kurz nach der Dämmerung geht sie unter.

Am 29.10. hat sie ihren größten östlichen Abstand von der Sonne, da sehen wir sie weit im SSW...aber auch da nur kurz in Horizontnähe.

Am Montag hatte ich Glück. Es klarte rechtzeitig zum Sonnenuntergang auf, die Horizontwolken zogen sich zurück und ich konnte Venus kurz vor ihrem Untergang um 19.25 Uhr neben dem Turm der Christuskirche in Wilhelmshöhe sehen. Um 19.26 Uhr stand sie schon an den Baumwipfeln des Brasselsberges...

Für Minuten hatten wir einen Abendstern....




Mittwoch, 8. September 2021

Venus besteigt das Matterhorn

 Venus hat zwar einen großen Winkelabstanmd zur Sonne, aber fast die gleiche Höhe. Deswegen ist sie in dieser Abendstern-Saison nur schwer zu sehen.

Ihc hatte Glück.

Sie war so weit von der Sonne entfernt, dass sie nicht hinter dem Materhorn und den Wolken auf der Westseite verschwunden war.

Rechtzeitig konnte ich sie um 20.17 Uhr fotografieren.



Dienstag, 24. August 2021

Venus erwischt!

 In Penzlin ist heute richtig schönes Wetter gewesen.Ich habe das für eine siebenstündigen Radtour ausgenutzt, aber am Abend bin ich wieder auf Venusjagd gegangen...

Dieses Mal hatte ich Glück.

Bild 1: Blick nach Westen um 20.50 Uhr, Normalobjektiv

Bild 2: Venus taucht kurz vor ihrem Untergang um 20.55 Uhr auf, leichtes Tele

Bild 3: Etwas herangezoomt, 20.56 Uhr

Nun ist Venus schon seit 5 Monaten Abendstern und sie schafft es einfach nicht richtig über den Horizont zu kommen...





Montag, 12. Juli 2021

Mars, Venus und der 30 Stunden alte Mond

 Bei dem Wetter hätte ich nicht gedacht, dass ich diese Konstellation am Sonntag fotografieren kann.

Um bessere Horizontsicht zu haben, entschloss ich mich auf die Westseite des Essigberg mit Blick über den Dörnberg zu fahren.

Oben am Essigberg angekommen: dichter Nebel...

Auf der Rückseite lichtete sich der Nebel, aber das gesamte Dörnberggebiet lag in Wolken...aber ich hatte Glück...

Bild 1: 22.11 Uhr Handyaufnahme Blick über Kamera zum Dörnberg

Bild 2: 22.01 Uhr Die extrem schmale Mondsichel (30 Stunden alt) und die Venus tauchen über den Wolken auf

Bild 3:  22.12 Uhr Mondsichel und Venus, für Mars ist es noch zu hell

Bild 4: 22.16 Uhr Mondsichel im 600 mm Tele

Bild 5: 22.19 Uhr Nun ist Mars links neben der Venus zu sehen (600 mm Tele)

Das dürfte wohl mein  letztes Marsbild der Sichtbarkeit sein...











Donnerstag, 8. Juli 2021

Venus - unverändert

  Am Mittwoch klarte es am Abend auf. Venus stand wie immer dicht am WNW Horizont. Links über ihr sollte Mars stehen, aber keine Chance ihn in der Dämmerung zu sehen.

Das Bild entstand um 22.07 Uhr am Mittwochabend.




Freitag, 2. Juli 2021

Venus an Kassels Horizont

 Venus ist immer noch ein Abendstern, der nicht sonderlich hoch steht.

Um 22.20 Uhr konnte ich sie gerade vor ihrem Verschwinden hinter dem Habichtswald fotografieren. Für Mars links oberhalb von Venus war es noch zu hell.

Kurze Zeit später hat Mark Woskowski Venus vom Hauptbahnhof in Kassel aus aufgenommen.





Freitag, 11. Juni 2021

Venus: unverändert

 Venus ist Abendstern, aber bleibt weiterhin nur kurze Zeit in der Dämmerung dicht am NW-Horizont zu sehen.

An dieser Sichtbarkeit ändert sich auch nichts mehr...Selbst im Dezember taucht Venus nur kurz in der Dämmerung in Horizontnähe auf, dann allerdings im SW.

Die Aufnahme hier entstand am Donnerstag um 22.20 Uhr.



Mittwoch, 9. Juni 2021

Venus ist noch da

 Endlich mal wieder ein halbwegs klarer Abend.

Und schon sieht man Venus als hellen Abendstern in der Dämmerung am Montag dicht am Nordwest-Horizont.

Die beiden Aufnahmen entstanden um 22.09 Uhr und um 22.12 Uhr.




Montag, 31. Mai 2021

Venus und Mars am Sonntag

 In der nächsten Zeit wandert Venus zwar weiter von d er Sonne weg, aber wegen der  wenig steil verlaufenden Ekliptik gewinnt sie dadurch keine nennenswerte Beobachtungszeit für uns. Wir sehen sie also immer nur in der Dämmerung im NW.

Das Bild am Sonntag entstand um 22.04 Uhr

Gerade noch rechtzeitig konnte ich Mars fotografieren. Er steht oben im Sternbild Zwillinge. Die Aufnahme entstand um 22.54 Uhr.




Samstag, 29. Mai 2021

Venusüberflug

 Eigentlich wollte ich am Abend noch einen letzten Blick auf Merkur werfen, der unterhalb von Venus steht. Als ich kurz vor 22.00 Uhr am Rammelsberg ankam, stand Venus hell sichtbar dicht über den Bäumen des Habichtswaldes, Merkur aber sollte schon hinter den Bäumen verschwunden sein, außerdem war es noch zu hell für ihn.

Das Venusbild mit Flugzeug entstand um 21.53 Uhr, 2 Minuten später verschwand Venus hinter den Bäumen.

Kurz danach zog die ISS über Kassel, das habe ich aber wegen des noch sehr hellen Himmels nicht fotografiert.