Sonnenuntergang in Kassel (Lara Bendig)
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Mittwoch, 19. Oktober 2022

Enge Begegnung zweier Monde

 Im letzten Jahr gab es das öfters, dieses Jahr ist es eher selten.

Aber in der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch gab s eine enge (scheinbare) Begegnung von Europa und Ganymed.

Um 20.30 Uhr stand noch Io links vom Jupiter. Gut zwei Stunden später war Io vor die Jupiterscheibe gewandert. Es sieht so aus, als würde Ganymed an Europa vorbeilaufen. Das kann aber nicht sein, denn Europa ist mit 3,6 Tagen Umlaufszeit wesentlich schneller als Ganymed (7,2 Tage).

Ganymed muss auf dem von uns aus gesehen vorderen Teil seiner Umlaufsbahn stehen, er wandert leicht nach recht. Europa steht auf dem hinteren Teil der Umlaufsbahn und wandert schneller nach links. So laufen sich beide letztlich entgegen. Normalerweise erscheinen Europa und Ganymed gleich hell, heute ist der weiter entfernt stehende Mond deutlich lichtschwächer.

Die Aufnahmen haben unterschiedliche Nachvergrößerungen, auch hat sich durch die Erddrehung die Neigung der Bahnebene gedreht.

Über 3 Stunden später ist dann Io wieder auf der anderen Seite des Jupiters aufgetaucht, er ist vor Jupiter hergezogen. Mit 1,8 Tagen läuft er in der kürzesten Zeit um Jupiter herum. Ganymed und Europa sind wieder auseinander gedriftet.

Da Jupiter bald untergeht, hat sich der Blickwinkel auf die Bahnebene weiter geneigt..

1610 hat Galilei solche Erscheinungen an den Jupitermonden beobachtet und das zur Stützung des neuen Weltbildes herangezogen. So wie offensichtlich die Monde den Jupiter rumkreisen, so sollten auch die Planeten die Sonne umkreisen.






Montag, 26. September 2022

Jupiter: So nah wie seit fast 60 Jahren nicht

 Heute, am 26.9., steht Jupiter in Opposition zur Sonne, d.h. er steht der Sonne am Himmel um 180° gegenüber.

Bei Sonnenuntergang im Westen geht er im Osten auf, steht um 1.20 Uhr am höchsten im Süden und geht bei Sonnenaufgang im Westen unter. Mit einer maximalen Höhe von fast 39° ist er mit seiner Helligkeit von etwa -2,9 mag sehr auffallend.

Diese Oppositionsstellung findet im Bereich der größten Annäherung des Planeten an die Sonne statt (Perihel), dadurch steht er auch der Erde mit 590 Millionen km Abstand so nahe wie seit 1963 nicht mehr.

Das macht sich durch ein besonders großes Planetenscheibchen von 50" bemerkbar.

Trotzdem ist ein kleines Fernrohr nötig um die Wolkenstreifen doer den Wirbelsturm "Großer Roter Fleck" zu erkennen.

Im Fernglas sieht man schon die vier hellsten und größten Monde (Io, Europa, Ganymed und Callisto), die schon 1610 Uhr von Galilei beobachtet wurden.

Insgesamt hat Jupiter 79 Monde.

Jupiter ist mit 143 000 km Durchmesser der größte Planet des Sonnensystems. Bezogen auf die Größe hat er eine relativ kleine Masse (318 Erdmassen), da er aus Gasen besteht: Wasserstoff, Helium, Methan und Ammoniak, die wahrscheinlich durch den hohen Druck im Zentrum einen festen Kern bilden.

Die Aufnahme zeigt Jupiter im IR (links) und im sichtbaren Licht.

credit: 
ESO/L.N. Fletcher/Damian Peach


Montag, 29. August 2022

Der bewegte Himmel: Jupitermonde

 In der Nacht vom Sonntag auf Montag habe ich auch zu zwei verschiedenen Zeiten Jupiter mit seinen Monden fotografiert.

Die erste Aufnahme entstand am Sonntag um 23.50 Uhr, die zweite am Montag um 3.45 Uhr.

Da Jupiter durch die Erddrehung am Himmel einen Bogen beschreibt, habe ich die Änderung der Neigung durch Bilddrehung halbwegs ausgeglichen, so dass man gut die Bewegung der Jupitermonde  in diesen vier Stunden erkennen kann.

Zum Verständnis hilft die Umlaufszeit der Monde:

Io: 1,8 Tage

Europa: 3,6 Tage

Ganymed: 7,2 Tage

Callisto: 16,7 Tage




Dienstag, 23. August 2022

JWST: Sensationelle Aufnahmen von Jupiter

 Das James Web Space Teleskop (JWST) hat mit seiner Nah-IR.-Kamera in verschiedenen Wellenlängenbereichen Jupiter fotografiert, mit nie erreichte Auflösung und detailschärfe unter den von der Erde aus gemachten Aufnahmen.

In den Bildern sind Strahlungen der kürzeren IR-Wellen mit blau, die der längeren mit Rot markiert.

Auffällig sind viele Flecken und Streifen auf Jupiter. Dies sind hohe Wolken über tieferliegenden Sturmgebieten.

Auch der Große Rote Fleck ist deutlich zu sehen. Das ist ein mehr als erdgroßer Wirbelsturm, der hier aber  weiß erscheint, da er hauptsächlich im reflektierten Licht der Sonne leuchtet.

Auffällig sind auch die Polarlichterscheinungen, überlagert von Dunst und  Lichtreflexionen aus tieferen Schichten.

Das zweite Bild zeigt nicht nur zwei Monde (Amalthea (170 km Durchmesser) und Adrastea (16 km Durchmesser)), sondern auch den dünnen, aus winzigen Staubpartikel bestehenden, Jupiterring.

Auffallend sind auch im unteren Bildteil zahlreiche Galaxien.

Mit "Diffraction" sind keine echten Objekt bezeichnet, sondern Beugungsmuster durch das Teleskop selbst erzeugt.

Wie das passiert, erläutere ich in einem der nächsten Posts.

credit: JWST/NASA/ESA/CSA







Mittwoch, 12. Januar 2022

Ein klarer Dienstagabend, Teil 2

 Eigentlich wollte ich noch einmal Merkur fotografieren.

Um 17.20 Uhr war die Dämmerung weit genug fortgeschritten, aber da wo Saturn und Merkur hätten zu sehen sein sollen, waren Wolkenbänder. Jupiter, im Bild links oben in der Ecke war gut zu sehen.

Immerhin gab es eine nette Konstellation der Jupitermonde mit Sternen als neue Mondanwärter...




Montag, 27. Dezember 2021

Neutronensterne, Weiße Zwerge und kalte Plasmen im Jupiter

 Wer mehr darüber wissen möchte, sollte meinen neuen Beitrag auf meiner Homepage "Extrafutter" lesen und etwas über den vierten und fünften Aggregatzustand erfahren, die immerhin über 99% unseres Kosmos ausmachen..

Bild: ESA/NASA

https://www.natur-science-schule.info/post/der-vierte-und-fünfte-aggregatzustand

Zum Text



Samstag, 11. Dezember 2021

Jupiter-Saturn- Venus

 Am Samstag gegen 17.08 Uhr fotografierte ich vom Habichtswald die drei Planeten in der Abenddämmerung.

Jupiter stand mal weit rechts von Deneb Algedi...daran kann man erkennen, wie weit er inzwischen nach Osten gewandert ist.

Zwischen Saturn und Venus fliegt ein Flugzeug entlang.





Freitag: 3 Planeten, der Mond, Lisa, Tereza und ich

mit der technischen Unterstützung von Rico und Kyle 

Auch am 10.12. gab es wieder (seit dem 1.10.) einen Live-Stream von der Sternwarte auf dem SFN.

Da aufziehende Wolken drohten die Sicht zu versperren, fotografierte ich schon in der Dämmerung (16.53 Uhr) Venus, Saturn und Jupiter standen wie aufgereiht am SW-Himmel, etwas versetzt folgte der Mond mit Erdlicht.

Ich habe die Jahresbahn der Sonne (Ekliptik) mit in das Bild gezeichnet.

Der Mond stand schon leicht hinter Wolken, trotzdem konnte man im nachvergrößerten 600 mm - Tele-Bild (16.50 Uhr) sehr schön die 550 km lange Klippe Rupes Altai erkennen.

Mit einem Blick auf den Mond durch unser 30 cm Newton Teleskop begannen wir dann um 20 Uhr den Livestream. Man erkennt das durch die Luftunruhe wabernde Bild, trotzdem sieht man auch bei hoher Vergrößerung die Klippe gut.

Danach referierten Lisa und Tereza über die Probleme des Weltraummülls.

Die Mondbeobachtung sowie den Vortrag kann man sich im Video unten noch ansehen.

Am kommenden Freitag geht es um die Frage: Wie feiern Aliens Weihnachten?

Da streamen wir um 20.00 Uhr live aus dem neuen FutureSpace in der Wilhelmsstr., deswegen finden keine Beobachtungen statt. Dafür kann man ab 18 Uhr eine Weihnachtshow mit Zauberei, Feuer, Jonglieren und mehr ansehen.

Am 24.12. und 31.12. gibt es je ein Special: Ein kosmologisch-philosophisches Gespräch zwischen Jung und Alt.








Montag, 6. Dezember 2021

Die ISS, Jupiter und die Jagd nach der Wolkenlücke

 Eigentlich sah es heute tagsüber recht vielversprechend aus... Gegen 16.30 Uhr war Venus am SW-Horizont gut zu sehen, Jupiter kam durch die Dämmerung durch.

Unterhalb der Venus waren aber schon dicke, dunkle Wolken.

Die zogen höher und schon bald war Venus bedeckt. Ein Blick auf die Wolkenvorhersage des Deutschen Wetterdienstes: Eine kleine, nur etwa 10 km große Wolkenlücke stand über Kassel und wanderte nach Osten. Um 18.00 Uhr sollte Kassel, vor allem der Westen, fast vollständig bedeckt sein, die Wolkenlücke sollte weiter östlich, deutlich geschrumpft über Hess. Lichtenau stehen...

Das Kasseler Becken sorgt oft dafür, dass manchmal die Wolken erst später alles bedecken...aber das war mit zu riskant...

Schließlich sollte gegen 18.03 Uhr ein wahrscheinlich einmaliges Ereignis zu sehen sein: Die Internationale Raumstation ISS zog, von Kassel aus gesehen, genau vor Jupiter und seinen Monden her.

Also entschloss ich mich gegen 17.10 Uhr so weit wie möglich nach Osten zu fahren. Ich hatte Glück, kam gut durch den Berufsverkehr, aber auf der Höhe der Fulda sah ich Jupiter nicht mehr. Um 17.45 Uhr war ich kurz vor Nieste, der Wald lichtete sich und ich konnte gut nach SW sehen. Da stand Jupiter, nicht sonderlich hell aber sichtbar.

Abbiegen auf einen Feldweg und Stativ mit Kamera aufgebaut.

Es waren viele Wolken am Himmel, neben Jupiter zog sich eine schmale längere Lücke. Aber immer wieder verschwand er...

Um 17.57 Uhr machte ich ein Testbild. Alle vier hellen Monde waren gut zu sehen. Jupiter hat einen kräftigen Hof, daran erkennt man, wie schlecht die Sicht war.

Aber wenn man ein so schnell bewegtes Objekt wie die ISS mit dem 600 mm Tele erwischen will, muss man filmen.

Ich kann zwar ISO bis auf 64 000 hochdrehen, aber dann ist das Bild verschmiert. Bei sinnvollen ISO-Werten und den üblichen Videobelichtungszeiten aber war Jupiter kaum zu sehen, die Monde schon gar nicht.

Also entschloss ich mich erst einmal auf 400 mm Brennweite runter zu gehen und mit schneller Bildfolge zu fotografieren: ISO 3200, 1/5 sec.

Aber dann passierte zweierlei:

- Es zogen immer mehr Wolken vor Jupiter, die Monde verschwanden.

- Die ISS war vorher fast nicht zu erkennen, erst kurz vor Jupiter konnte man sie erahnen....

Ich hatte Glück:

Auf zwei Bildern waren ISS, Jupiter und sogar der hellere Ganymed zu sehen. Wegen der längeren Belichtungszeit (1/5 sec statt 1/50 sec) war die ISS zu einer Strichspur auseinander gezogen.

Den engsten Kontakt habe ich nicht erwischt (dazu hätte ich beim Filmen mehr Glück gehabt), aber immerhin kann man die Flugbahn erahnen.

Die ISS war etwas südlicher unterhalb an Jupiter vorbeigezogen. Laut Stellarium wäre sie von meinem Balkon aus gesehen durch die oberen Monde geflogen.

Aber in Wilhelmshöhe war es um 18.00 Uhr bestimmt schon stärker bewölkt.

Bild 1: Jupiter mit Monden, 600 mm Tele, nachvergrößert , 17.57 Uhr

Bild 2 und 3: Jupiter mit ISS, 400 mm Tele, nachvergrößert.







Sonntag, 5. Dezember 2021

ISS heute, Sensationelle Jupiterbegegnung am Montag

Besonders am Montag kommt es zu einer sehr engen Begegnung der Internationalen Raumstation ISS mit den Jupitermonden!

So, 5.12.:

17.12 Uhr Von Westen hoch über dne Himmel, 17.16 Uhr hoch über Jupiter, bis 17.19 Untergang im OSO

18.49 Uhr Von Westen, dicht am Horizont, zwischen Jupiter und Saturn her, 18.53 Uhr Eintauchen in den Erdschatten im Süden, kurz vorher dicht unterhalb des Jupiters

Mo, 6.12.:

Auftauchen um 18.02 Uhr im Westen.

Um 18h05m51s fliegt sie so dicht am Jupiter vorbei, dass sie zwischen seinen hellen Monden Ganymed und Europa hindurchfliegt.

Um 18.08 Uhr verschwindet sie dann im SW.

Sternkarte mit Stellarium

Es wäre spannend von utnerschiedlichen Orten in Nordhessen zu fotografieren, man wird leicht eine Parallaxe erkennen können. Bitte die Bilder zeitnah zusenden.



Donnerstag, 2. Dezember 2021

Donnerstag: Callisto bei Europa

 Am Donnerstagabend, erneut zogen die Wolken sich etwas zurück, stand Jupiter gegen 20.31 Uhr im SW, von mir aus gesehen über dem beleuchteten Turm der Christuskirche in Wilhelmshöhe.

Ich habe mal die Umgebungssterne benannt. Wenn man mal zurückgeht (Label Planetenbewegung anklicken), dann erkennt man, wo der Gasplanet in den letzten Wochen war und wie er, immer noch nach Osten laufend, gewandert ist.

Vielleicht fast zum Abschluss der Jupitersaison noch eine Konjunktion zwischen Europa und dem lichtschwächsten der vier hellen Monde, Callisto (Aufnahme mit 600 mm Tele und leichter Nachvergrößerung um 20.28 Uhr).




Dienstag, 30. November 2021

Die abendliche Wolkenlücke...

 ...kam auch am Montag gegen 18.30 Uhr.

Das erste Bild zeigt Jupiter und Saturn um 18.42 Uhr.

Das zweite Bild zeigt die Stellung der Jupitermonde (18.41 Uhr)




Sonntag, 28. November 2021

Jupitermonde am Samstag

 Obwohl es noch sehr hell war, habe ich um 17.16 Uhr gleich Jupiter mit seinen Monden mit dem 600 mm Tele aufgenommen.

Nur drei waren sichtbar, die vielen anderen Sterne wegen des hellen Himmels nicht. 

Aber ein neuer Zielpunkt der Ostwanderung ist aufgetaucht: der Stern 51 Cap. An ihm wird Jupiter am 5.12. vorbeiziehen.

Auch 45 Cap sieht man, da war Jupiter Mitte November. Drei Stunden später machte ich um 20.19 Uhr ein weiteres Bild. Hochnebel war aufgezogen (Jupiter hat einen Hof) und das Regen-und Schneegebiet rückt ran...

Auf der linken Jupiterseite ist inzwischen Ganymed aufgetaucht, der lichtschwächere Callisto ganz rechts kann sich kaum gegen den Nebel durchsetzen.

Das Bild ist wie das um 17.16 Uhr auch mit 600 mm Tele gemacht, aber deutlich nachvergrößert.







Samstag, 27. November 2021

Steinbock in der Dämmerung

 Samstagabend: mal wieder Aufklaren in  der Abenddämmerung.

Die ISS, die um 17.03 Uhr über den Himmel zog, habe ich leider verpasst.

Aber ich konnte um 17.15 Uhr in der noch sehr hellen Dämmerung nicht nur die drei Planeten Venus, Jupiter und Saturn fotografieren, sondern auch alle Sterne des Steinbocks kamen schon durch (zumindest auf der weniger komprimierten Aufnahme im Blog bzw. im Original gut zu sehen).

Auf der Rückfahrt vom FutureSpace habe ich vor 17 Uhr schon Venus hell am Himmel gesehen, sie steht ungewöhnlich weit im Süden (SSW), was an der extrem flachen Ekliptik liegt.




Freitag, 26. November 2021

Ostwärts 13: Wieder allein

 Für kurze Zeit klarte der Himmel am Donnerstagabend um Jupiter herum auf. Gegen 20.58 Uhr konnte ich am Donnerstag nach meinem Vortrag über Myonen ein Bild vom im SW tief stehenden Gasplaneten mit dem 600 mm Tele machen.

Noch vor drei Tagen stand Jupiter ganz dicht am Stern HIP 107567. Den hat er jetzt weit hinter sich gelassen und sein ehemaliger 5. Mond 45 Cap liegt abgeschlagen am unteren Bildrand.

Jupiter ist mit seinen vier Galileischen Monden wieder allein.



Dienstag, 23. November 2021

Ostwärts 12: Neue Freunde

 Und Jupiter zieht weiter nach Osten...45 Cap hat er inzwischen weit hinter sich gelassen.

Am Montag, 22.11. steht er neben einem lichtschwachen Stern HIP 107567, dicht an drei Jupitermonden.

Ich habe zwei Aufnahmen gemacht: eine um 17.41 Uhr und eine zweite fast vier Stunden später um 21.20 Uhr.

Deutlich sieht man in dieser kurzen Zeit nicht nur, wie sich die Jupitermonde verschieben, sondern auch wie Jupiter mit seinen Monden an dem Stern vorbeiwandert.

Damit man das besser erkennen kann, habe ich die zweite Aufnahme gedreht, denn wenn Jupiter vor dem Untergang ist, dann neigt sich natürlich auch die Linie seiner Monde relativ zum Horizont.

Die nicht gedrehte Aufnahme ist weiter unten.

Zum Vergleich mit früheren Aufnahmen ist auch das ganze Umgebungsfeld von Jupiter auf der dritten Aufnahme zu sehen (17.41 Uhr), also 45 und 44 Cap sowie Deneb Algedi.

Und die größere Umgebung bis hin zu Saturn ist auf einem weiteren Bild (17.55 Uhr).







Samstag, 20. November 2021

Hubbles Tour zu den Gasplaneten: Jupiter

 Mit dem HubbleSpaceTeleskop HST sind die großen Gasplaneten fotografiert worden, um Wolkenstrukturen und Wetterereignisse zu erfassen.

Wir beginnen die kleine Postserie mit:

Jupiter

Die Aufnahme vom 4.9.21 zeigt die Äquatorzone in einem ungewöhnlichen tiefen Orangeton.

Oberhalb davon sind einige neue Stürme als rote Zellen sichtbar.

Der berühmte Große Rote Fleck (ein seit Jahrhunderten beobachteter Wirbelsturm) mit seinen Auswirkungen auf die Wolkenbänder ist ebenfalls gut zu sehen.

Bild: HST/ESA/NASA



Freitag, 19. November 2021

Ostwärts 11: Good Bye - forever

 45 Cap lässt seine vier Geschwister zurück, die mit dem Jupiter weiterziehen...

Immerhin gab es am Donnerstagabend kurze Momente der halbwegs freien Sicht, z.B. um 18.43 Uhr.



Donnerstag, 18. November 2021

Ostwärts 10: Das Kuckucksei

 Ah, Jupiter zeigte heute alle seine vier hellen Monde...

Komisch, einer steht ein klein wenig zu weit weg, und hat auch eine andere Färbung...

Europa versteckt sich hinter Jupiter und der Stern 45 Cap nutzt die Chance...

Und man sieht, wie weit Jupiter inzwischen wieder nach Osten gezogen ist (man vergleiche mal mit früheren Posts, die Labels helfen...).

Aufnahme am Mi um 19.41 Uhr.



Donnerstag, 11. November 2021

Ostwärts 9: Die gemeine Tarnung

 Ja, heute hat Jupiter seinen fünften Mond gut getarnt. Er hat Europa hinter sich versteckt, da durch sieht es fast wieder normal mit vier hellen Monden aus...gemein!

Und Jupiter selbst? Versteckt sich hinter Nebel und hat einen großen Hof um sich herum...