Sonnenuntergang in Kassel (Lara Bendig)
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Donnerstag, 5. Mai 2022

Endlich...Merkur

 Es war weitgehend bewölkt, aber am NW-Horizont war ein breiter wolkenloser Bereich. Hier konnte ich um 21.40 Uhr Merkur gut fotografieren. Um 21.55 Uhr (zweites Bild) war er schon kurz vor dem Untergang. Blick vom Küchenfenster über den Habichtswald.




Mittwoch, 6. April 2022

Merkur taucht auf

 In zwei Wochen wird Merkur als Abendstern zu sehen sein. Aber schon jetzt können wir einen Blick auf ihn werfen...

Möglichkeit 1: Ausschalten der Erdatmosphäre, dann sehen wir Merkur links von der Sonne, d.h. er geht schon kurz nach der Sonne unter. Da sich der Abstand zur Sonne vergrößert, wird er dann bald auch am Abendhimmel sichtbar.

Das kann man sehr schön mit Stellarium machen. Man sieht auch auf der anderen Seite der Sonne den Planetenreigen aus Jupiter, Venus, Mars und Saturn, der auch bald vollständig am Morgenhimmel zu sehen sein wird, da diese Planeten vor der Sonne aufgehen.

Möglichkeit 2: Vom Sonnenobservatorium SDO aus dem Weltall die Sonne fotografieren und das helle Sonnenlicht abblenden. Dann sieht man, wie links unten Merkur am 3.4. und 4.4. langsam nach links wandert.

Außerdem sind auf diesem Bild einige koronale Massenauswürfe zu sehen, die von der Sonne wegfliegen.





Sonntag, 13. Februar 2022

Flug zur Venus im Morgendreieck...

 Das Bild entstand um 6.36 Uhr. Merkur kam gerade über den Horizont, Venus hatte einen dicken Hof (das Venuslicht wird an Wassertröpchen gebeugt), als ein Flugzeug genau durch den Venushof hindurchflog.

In den nächsten Tagen wird Merkur immer schwerer zu beobachten sein. Die die früher einsetzende Dämmerung bleibt er schließlich unbeobachtbar. Mars und Venus nähern sich an, gegen Monatsende kommt der abnehmende Mond dazu.




Samstag, 12. Februar 2022

Dreieck komplett: Merkur am Morgenhimmel

 Am Samstag war morgens der Horizont frei und man konnte Merkur beim Aufgang in der Morgendämmerung verfolgen.

Bilder: 6.39 Uhr, 6.42 Uhr (nur Merkur), 6.44 Uhr





Donnerstag, 6. Januar 2022

Planetenkette am Abendhimmel

 Für Freitagabend war ja die Planetenkette Merkur -  Saturn - Jupiter mit dem Mond angekündigt. Das Wetter wird wohl nicht mitspielen.

Aber am Donnerstagabend waren die drei Planeten bei klarem Himmel sehr gut in der Dämmerung zu sehen.

Der Mond stand noch etwas unterhalb.

Eine Teleaufnahme vom Mond kommt im nächsten Post.

Schauen wir erst einmal auf die drei Planeten:

Bild 1: 17.05 Uhr Merkur links neben dem Turm der Christuskirche in Wilhelmshöhe.

Bild 2: Mondsichel mit Erdschein neben Jupiter mit Monden (Tele), 17.12 Uhr

Bild 3: 17.15 Uhr Merkur, Saturn, Jupiter und Mond mit Erdlicht

Bild 4: Nachvergrößerte Teleaufnahme (600 mm): Jupiter mit drei seiner hellen Monde (17.10 Uhr)

Bild 5: Merkur verschwindet gleich hinter dem Habichtswald (17.20 Uhr)







Samstag, 6. November 2021

Merkur als Morgenstern

 Wenn man schon mal nachts dauernd wach ist...

dann kann man auch nach Merkur Ausschau halten... noch ist er morgens kurz vor Sonnenaufgang im OSO dicht am Horizont zu sehen. Er nähert sich aber täglich mehr der Sonne.

Am Samstagfrüh gaben die Wolken erst gegen 6.20 Uhr den Blick frei...kurz darauf zog Nebel auf.

Aufnahme 6.11. um 6.27 Uhr




Samstag, 30. Oktober 2021

Merkur, der Morgenstern

 Zur Zeit ist Merkur als Morgenstern gut im Osten vor Sonnenaufgang zu sehen.

Beide Bilder sind um 7.06 Uhr gemacht worden.

Die Sterne gehören zum Sternbild Jungfrau.

Auf dem zweiten Bild hat sich  ein zweiter Morgenstern eingeschlichen. Es ist der 1982 gestartete russische Spionagesatellit Cosmos 1408, natürlich längst nicht mehr in Betrieb. Wegen der kurzen Belichtungszeit wird er trotz Bewegung nahezu punktförmig abgebildet.

Unterhalb vom Merkur taucht dann kurz vor Sonnenaufgang noch der Planet Mars auf, der seinen neuen Sichtbarkeitszyklus beginnt.

 


Montag, 24. Mai 2021

Merkur und das seltsame UFO

 Dann tauchte am Sonntag gegen 22.26 Uhr doch noch Merkur auf. Unter ihm ein ufoähnliches Wolkengebilde.




Freitag, 21. Mai 2021

Merkur in der Wolkenlücke

 Nur ein kurzes Gastspiel...aber immerhin konnte ich Merkur am Freitag um 21.57 Uhr wieder coronakonform aus dem Küchenfester über dem Habichtswald fotografieren.




Samstag, 8. Mai 2021

Merkuruntergang am Freitag

 Freitag Abend:

Der Himmel klarte total auf. Während Mark live aus der Sternwarte aus dem SFN streamte, fuhr ich an den Rammelsberg.

Merkur tauchte schon früh in der Dämmerung auf.

Bild 1: Merkur über dem Habichtswald (21.43 Uhr)

Bild 2: Merkur nähert sich dem Horizont (21.47 Uhr)

Bild 3: Merkur kurz vor dem Untergang (21.53 Uhr)

Bild 4: Beteigeuze geht neben dem Herkules unter, Mars steht über dem Herkules (21.59 Uhr)

Animation: Merkuruntergang 21.50 Uhr - 21.54 Uhr






Mittwoch, 5. Mai 2021

Merkur und Plejaden in der Abenddämmerung

 Am Dienstag klarte es gegen Abend etwas auf. Um 21.36 Uhr konnte ich Merkur am noch sehr hellen Abendhimmel über dem Habichtswald sehen (Bild 1).

Um 21.41 Uhr war es dann so dunkel, dass sogar die Plejadensterne durchkamen (Aufnahme mit 330 mm Tele, Bild 2). Danach zogen Wolken durch, und ich musste mich auch um meine Late Night Show kümmern...

Anschließend konnte ich um 22.43 Uhr noch einmal einen Blick auf Mars werfen (Bild 3). Er ist im Vergleich zur letzten Aufnahme am Sonntag etwas nach links gewandert und steht jetzt genau über der Ferse des Castor.

Übrigens: Alle Aufnahmen sind Corona-konform aus dem Küchenfenster gemacht worden..., mit einem Ministativ auf dem Fensterbrett.





Samstag, 1. Mai 2021

Beobachtungstipps für Dienstag

 Am kommenden Dienstag gibt es zwei schöne Konstellationen zu beobachten.


Morgendämmerung, Di, 4.5., 4.45 Uhr bis 5.15Uhr:

Der abnehmende Mond steht unterhalb von Jupüiter und Saturn recht genau im SO.

Abenddämmerung, Di, 4.5.,

Gegen 21.50 Uhr sieht man ganz dich am NNW-Horizont den Planeten Merkur links von den Plejaden.

In den Tagen danach wird Venus folgen und Merkur immer höher stehen. Am 13.5. kommt die ganz schmale Mondsichel dazu.

Bild: Stellarium





Sonntag, 24. Januar 2021

Merkur und Mond am Abendhimmel (Sonntag)



 Es scheint schon zur Regel zu werden...nach bewölktem Tag ziehen abends die Wolken über Kassel vorübergehend mehr oder weniger weg...

Heute, am Sonntag eher mehr...

Recht früh in der Dämmerung (17.34 Uhr) sah man schon den Merkur im SW.

 

Der Mond schien die ganze Zeit hoch im Osten.

Die Aufnahme im 600 mm Tele entstand um 17.34 Uhr.

Besonders schön ist in diesder Nacht  das Mare Humorum zu sehen, dessen Randgebirge wie ein flacher "Goldener Henkel" heute angestrahlt wird. Mitten drin sitzt der Krater Gassendi, dessen Umrisse man nur bei dieser Mondphase einigermaßen erkennen kann. Sobald die Sonne höher steht, ist er kaum wahrnehmbar.

Von Tycho ausgehend sieht man die ersten hellen Strahlen des Auswurfmaterials von seiner Entstehung.

Auffällig ist noch der etwa 95 km große Krater Kopernikus.


 
 


Freitag, 22. Januar 2021

Flug zum Merkur

Für kurze Zeit gaben die Wolken am Freitagabend den Blick zum SW-Horizont frei und Merkur war zu sehen.

Links der Turm der Christuskirche, unten die Seniorenresidenz im Druseltal. Ein Flugzeug links von Merkur ist im Anflug.

Aufnahme um 18.04 Uhr.



Samstag, 14. November 2020

DIE Morgenshow am Samstag

 Am Freitag früh soltlt die schmale Mondsichel zwischen Merkur und Venus stehen, dichter Nebel machte die Beobachtung unmöglich. Trotzdem fuhr ich bis zum Herkules hoch...aber dort war die Nebelschicht noch dichter...keine Chance...

Am Samstag früh habe ich nicht mit gerechnet, fing es doch am Freitagabend an zu regnen...

Aber  um 6.15 Uhr zogen sich die Wolken immer mehr zurück. 

Zuerst kam Venus heraus (Aufnahme 6.17 Uhr).

Dann gaben die Wolken sogar Merkur frei. Auf dem Bild von  6.25 Uhr sieht man Merkur, Spica und Venus.

Wenn man mit den Bildern früherer Posts vergleicht, sieht man wie weit sich Venus schon zurückgezogen hat (auf ihrem Weg zur Sonne), auch Merkur steht wieder deutlich tiefer.

Ich wusste, dass die extrem schmale Mondsichel unterhalb von Merkur stehen musste. Also warten...Und in der Tat, die Wolken gaben auch den Mond frei:

23,5 Stunden vor Neumond konnte man die schmale fast liegende Sichel direkt über dem Horizont sehen (Aufnahme um 6.37 Uhr).

Die nächsten beiden Aufnahmen sind mit 600 mm Tele, nachvergrößert, entstanden (6.40 Uhr und 6.45 Uhr).

Das vorletzte Bild (6.46 Uhr) zeigt die inzwischen höher gestiegene Mondsichel zusammen mit Merkur.

 Das Abschlussbild entstand um 6.49 Uhr: Venus, Spica, Merkur und die Mondsichel 23h38m vor Neumond.









 

 



Samstag, 7. November 2020

Der Tag der 6 Planeten: Merkur und Venus

 Es hätte eine Nacht der 6 Planeten werden können, gesehen habe ich 5...aber als ich Mars am Abend fotografieren wollte, war die Kamera voller Kondenswasser...an Fotos von Uranus war da nicht zu denken...

In der kommenden  Nacht kann man mit Fernglas und einem Wecker für den Morgen erneut Glück haben und 6 Planeten sehen.

Sichertheitshalber aber nehme ich den Tag als Maß: morgens und abends...

Und heute Morgen kam schon Merkur um 5.50 Uhr über den Horizontdunst.

Das erste Bild von Merkur und Spica gelang mir um 5.58 Uhr.

Die Aufnahme um 6.03 Uhr zeigt dann auch Venus, mit Merkur und Spica (Jungfrau). 

Merkur war übrigens auch sehr gut mit freiem Auge zu sehen.

Um 6.15 Uhr waren dann Venus und Merkur noch gut in der  fortgeschrittenen  Morgendämmerung zu sehen. 

Im 600 mm Tele deutet sich die fast volle Phase der Venus an.