Sonnenuntergang in Kassel (Lara Bendig)
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Montag, 24. Mai 2021

Die Morgensterne

 Die ganze Nacht war es klar. Um 4.07 Uhr habe ich am Pfingstmontag  in der Morgendämmerung den hellen Jupiter und neben ihm im Steinbock den Saturn fotografiert.

Kaum zu glauben, dass die beiden Planeten vor 5 Monaten dicht beieinander standen.

Dicht an Jupiter, rechts, erkennt man den Mond Ganymed.





Mittwoch, 31. März 2021

Sie sind wieder da!

 Wir erinnern uns:

Im Herbst stand Jupiter rechts unterhalb von Saturn und näherte sich ihm  (am Himmel) so an, dass er Weihnachten für das freie Auge fast deckungsgleich stand.

Nun sind beide Planeten wieder am Morgenhimmel aufgetaucht...Jupiter links unterhalb von Saturn, weit von ihm entfernt...

Aufnahme: 6.04 Uhr


 

 


Freitag, 25. Dezember 2020

Auf dem Weg zum Weihnachtsstern 22: Abschied voneinander nehmen

 Die ganzen Tage war es bewölkt, am 1.Feiertag klarte es richtig auf. Die Wolkenkarte des DWD deutete aber an, dass recht bald wieder Wolken kommen.

Also fuhr ich in das größte Wolkenloch hinein...zum Dörnberg, besser an den Rand des Dörnbergs bei Friedrichsstein, da ich freien Blick zum SW wollte.

In Kassel waren die beiden Planeten bestimmt auch zu sehen, aber da sie sehr niedrig stehen, hoffte ich in der klaren Luft in 550 m Höhe noch die Jupitermonde fotografieren zu können.

Eine schöne Abenddämmerung bei 0°C sorgte für eine doch recht angenehme Wartezeit auf die Dunkelheit.

Bild 1: Blick vom Dörnbergrand nach Süden,  16.42 Uhr

Bild 2: Abenddämmerung (Handyaufnahme), 16.53 Uhr

Bild 3: Jupiter (oben!, er ist ja vorbeigewandert) und Saturn tauchen in der Dämmerung auf, rechts unten ist Burghasungen,  17.04 Uhr

Bild 4: Kamera (Handyaufnahme), 17.07 Uhr

Bild 5: Begegnung mit Flugzeug, 600 mm Tele, 17.09 Uhr

Bild 6: Jupiter und Saturn über Burghasungen, 17.22 Uhr

Bild 7: Gerade rechtzeitig dunkel genug für die Jupitermonde, die Wolken sind schon dicht dran..., der Stern rechts von Saturn ist HIP 94460 mit 8,8 mag. Titan wäre über 1 mag schwächer, keine  Chance.. Aufnahme um 17.28 Uhr

In den nächsten Tagen verkürzt sich die Sichtbarkeit der beiden Planeten immer mehr, sie stehen auch immer niedriger...und das Wetter wird eher wieder schlöechter...

Das war es dann von der Konjunktion...immerhin 22 Posts...

Mondbilder kommen nachher im nächsten Post.

 








Montag, 21. Dezember 2020

Endspurt zum Weihnachtsstern

 leider wohl ohne uns...

 Das Wetter wird leider im Großraum Kassel nicht mitspielen...aber so könnte es am Montagabend in einem  Fernrohr aussehen (Stellarium):

 Aber immerhin konnte ich ja am Samstag eine durchaus vergleichbares Telebild machen.


 

Samstag, 19. Dezember 2020

Auf dem Weg zum Weihnachtsstern 21: Kollisionskurs am Samstag

 Die Beobachtung der Wolkenvorhersage des DWD lies mich erneut Richtung Osten aufbrechen. Dieses Mal suchte ich den Hohen Meißner auf. In 750 m Höhe neben dem geschlossenen Berggasthof fand ich einen Platz mit Blick über den gesamten SW-Horizont.

Bild 1 (16.32 Uhr) :Leider waren die Wolken schon da...es sah nicht gut aus. Das Warten war bei 3°C und sehr starkem Wind auch nicht so pralle...Immerhin zeigte mir der Mond die richtige Richtung an.

Bild 2 (16.55 Uhr): Erstmal konnte man die beiden Planeten, von Wolken umhüllt, erkennen.

 Bild 3 (17.24 Uhr): Dann wurde es dunkler, das Wolkenband zog nach oben und die beiden Gasplaneten standen frei.

Bild 4 (17.34 Uhr): Mit Normalobjektiv aufgenommen...so sah man es auch mit freiem Auge. Oberhalb der beiden Planeten sieh man noch den Stern Dabih im Steinbock.

Bild 5 (17.38 Uhr): Die Aufnahme im 600 mm Tele zeigt drei der hellen Jupitermonde, einige Sterne und rechts neben Saturn dessen Mond Titan (im Original gut zu sehen).

Am Montag ist dann die engste Begegnung der beiden Planeten. Die Wettervorhersagen sind nicht vielversprechend, weder für Sonntag noch für Montag...

Vielleicht ist das Bild 5 das Bild der größten  für mich beobachtbaren Annäherung gewesen.

Aber auch die beiden Planeten so eng nebeneinander mit freiem Auge zu sehen,  war schon beeindruckend

(Bilder anklicken zum Vergrößern)

Mein Vortrag vom Mittwoch sowie die Folien  zu dieser Jahrtausendkonjunktion kann auf meiner Homepage in der Astronomieabteilung angesehen werden:

https://www.natur-science-schule.info

Vortrag über Konjunktion

Und wer alle Bilder der letzten drei Monate noch einmal ansehen will und die Annäherung Revue passieren lassen möchte, muss nur auf das Label Konjunktion Jupiter-Saturn klicken.








Der Freitagabend im Zeitraffer

 Vom Dach der Sternwarte auf dem SFN hat Mark Woskowski einen Zeitrafferfilm erzeugt: Zuerst gehen Jupiter und Saturn unter, der Mond folgt und die Wolken ziehen aus.

Ein schöner Ausklang des Tages.



Freitag, 18. Dezember 2020

Auf dem Weg zum Weihnachtsstern 20: Freitag

Am Freitag hatten wir von 16 bis 18 Uhr unsere Online - Weihnachtsfeier im SFN, an der fast 100 Personen teilgenommen haben. Es gab live aus dem SFN bzw. von zu Hause Gedichte, Musik, Erzählungen, Videos und vieles mehr.

Um 16.54 Uhr bin ich schnell auf das Dach der Sternwarte auf dem SFN und habe mit der vorbereiteten Kamera ein Bild von Mond (deutlich weiter gewandert im Vergleich zu Donnerstag) sowie Jupiter und Saturn (neben dem rechten Vogel) gemacht. Der Anblick entspricht dem des freien Auges.

Nach der Feier, um 17.44 Uhr gelang mir das nächste  Bild relativ nahe beim Untergang der beiden Gasplaneten. Mit einer Brennweite von 75 mm entspricht es einer leichten Teleaufnahme.




Donnerstag, 17. Dezember 2020

Wolkenumschlungen

 Die Jahrhundertkonjunktion von heute:


 


Auf dem Weg zum Weihnachtsstern 19: Mond-Jupiter-Saturn

 Das war ein Wettlauf gegen die Wolken. Vom Dach der Sternwarte auf dem SFN streamten zwei Mitarbeiter wüährend der  Wolkenlücken Bilder vom Mond, Jupiter und Saturn.

Ich fuhr, geleitet durch die Wolkenkarte des DWD, auf große Wolkenlücken zu. Aber nicht überall, wo Wolkenlücken sind, ist der Bodennebel weg oder kann man den Horizont sehen.

Oberhalb von Großalmerode fand ich eine Stelle, bei der der aufsteigende Nebel zwar manchmal die Akteure bedeckte, aber ansonsten für eine tolle Kulisse sorgten.

Weil ich zu faul war, das schwere Stativ ins Auto zu tragen, musste ich jede Einstellung oft wiederholen, bis das Nachschwingen des leichten  Stativs weg war...

Aber die Ausbeute kann sich sehen lassen:

16.48 Uhr: Jupiter und Saturn tauchen in der Dämmerung auf, ebenso natürlich die Mondsichel. Ein Flugzeug zieht vorbei. 250 mm Tele

16.52 Uhr: Normalobjektiv, so sah man es mit freiem Auge. Das Flugzeug ist weitergeflogen.

17.04 Uhr: Der Rest des Mondes leuchtet im Erdschein auf. 

17.08 Uhr: Anblick im 600 mm Tele (Fernglas). Saturnring sieht man natürlich nicht, aber Saturn wirkt länglich. Alle vier hellen Jupitermonde sind zu sehen. Um den Anblick noch interessanter zu machen, stehen Europa und Ganymed ganz dicht beieinander. 

17.21 Uhr Komposition mit Ästen und Hintergrundsternen

17.23 Uhr: Der Mond steht sehr tief, aber das halbe Mare Crisium und einige Krater sind gut zu sehen.

Bilder bitte zum Vergrößern anklicken!

Nachher gibt es noch eine gif-Animation mit aufsteigenden Nebelschwaden.









Mittwoch, 16. Dezember 2020

Es geht bald los...das Jahrtausendereignis naht

 Jupiter rückt immer dichter an Saturn ran...

Am Donnerstag gesellt sich die sehr schmale Mondsichel dazu.

Die beiden Planeten, gerade noch so getrennt, Mond mit Sichel und Erdschein...das wird ein schöner Anblick!

Mal sehen, ob wir Glück mit dem Wetter haben...

Am Donnerstag lohnt sich der Blick zwischen 17 Uhr und 17.30 Uhr nach SW.

Bei schönem Wetter streamen wir unter sfn-kassel.de/live von der Sternwarte auf dem SFN aus.

Sternkarte von Stellarium



Montag, 14. Dezember 2020

Auf dem Weg zum Weihnachtsstern 17

 Eine winzige Wolkenlücke ermöglichte um 17.16 Uhr den gleichzeitigen Blick auf Jupiter und Saturn, fotografiert vom Dach der Sternwarte auf dem SFN aus bei etwa 70 mm Brennweite (leicht über Normalobjektiv).

TZrotz der leichten Vergrößerung sieht man die beiden Gasplaneten dicht beieinander am Himmel.

Am Donnerstag steht der Mond dabei und am 21.12. ist die eigentliche Konjunktion.

Am Mittwoch halte ich unter sfn-kassel.de/live dazu einen Vortrag.



Veranstaltungen zum Jahrhundertereignis

 Ich werde versuchen im Umkreis von 200 km eine Wolkenlückem zu erwischen und dann die Bilder hier posten.

Aber einige der bisher gemachten Bilder möchte ich auf einem Online-Vortrag am Mittwoch, 16.12. um 18.00 Uhr zeigen.

Bei dem Vortrag möchte ich auch erklären, wie es zu dieser Konjunktion kommt, was daran so selten ist und wo man sie beobachten kann.

Mi, 16.12. 18.00 Uhr unter www.sfn-kassel.de/live.

 Für etwa 10 Tage kann man den Vortrag dann auf meiner Homepage noch ansehen: www.natur-science-schule.info

Sollte es das Wetter zulassen, dann übertragen wir am Donnerstag zwischen 17 und 17.30 Uhr den Anblick der beiden Gasplaneten und der benachbarten Mondsichel direkt aus der Sternwarte auf dem SFN. 

Auch unter sfn-kassel.de/live


Zu Vortrag und Livestream

 


 


Dienstag, 8. Dezember 2020

Auf dem Weg zum Weihnachtsstern 16: Immer dichter

 Überraschend lichteten sich am Nachmittag die Wolken, in Kassel schien die Sonne.

Nach dem Sonnenuntergang blieb es klar und ich konnte die beiden Gasplaneten Jupiter und Saturn vom Dach der Sternwarte auf dem SFN aus über dem Kasseler Becken fotografieren.

Das erste Bild entstand um 17.16 Uhr. Für den Vergleichsstern Albaldah im Schützen war es noch zu hell.

Die Aufnahme ist mit 50 mm Normalbrennweite aufgenommen. Der Anblick entspricht in etwa dem mit dem freien Auge.

Im Blickfeld des 600 mm Tele passen jetzt die beiden Planeten leicht rein. Die vier hellen Jupitermonde reihen sich aneinander und oberhalb von Saturn steht sein Mond Titan. Die Aufnahme entstand um 17.19 Uhr, noch in der frühen Dämmerung.

Der Stern HIP 98896     könnte in den nächsten Wochen als Vergleichsstern für die Bewegung beider Planeten dienen.

 


 




Eine halbe Stunde später standen die beiden Planeten im Nebel.

Ich fuhr deshalb auf den Essigberg (Höhe etwa 600 m). Jupiter und Saturn waren beim Untergang, aber um 18.32 Uhr konnte ich sie noch fotografieren. Man achte auf den kleinen Hof um Jupiter.

Albadah war schon am Horizont verschwunden.


In einer guten Woche steht die Mondsichel bei den beiden Planeten und in knapp zwei Wochen ist es soweit: der Weihnachtsstern 2020 bildet sich.

Meine Gedanken dazu kann man sich im Podcast auf meiner Homepage anhören:

 https://www.natur-science-schule.info/podcasts

Podcast Konjunktion Jupiter/Saturn

Es lohnt mich einmal die Annäherung zurückzuverfolgen. Einfach auf das Label klicken...dann kommen alle Beiträge dazu.

Hier zwei Vergleichsbilder: 

9.9.:


3.10.:


 




Donnerstag, 3. Dezember 2020

Sternenhimmel im Dezember

 Das Jahrtausendereignis: Jupiter und Saturn verschmelzen zum Weihnachtsstern

Schon seit Wochen sieht man abends nach Einbruch der Dunkelheit den hellen Jupiter und links oberhalb von ihm den etwas lichtschwächeren Saturn tief im Südwesten.

Im Laufe des Dezembers kommen sie sich am Himmel immer näher. Am Abend des 21.12. stehen sie sich so nahe, dass sie für das freie Auge zu einem hellen Lichtfleck verschmelzen.

Nur 0,1 Grad, also 20% der Vollmondscheibe, sind die beiden Planeten dann noch getrennt. Im Fernglas sieht man um Jupiter herum seine vier hellen Monde, oberhalb steht Saturn mit seinem Ring und dem helleren Mond Titan.

Vor 2027 Jahren war das auch so der Fall, und vermutlich war das die physikalische Vorlage für den Stern von Bethlehem.

Ein besonders schöner Anblick bietet der Abend des 17.12.: Da sieht man die beiden Planeten noch getrennt, sehr dicht stehend, und links von ihnen die erst drei Tage alte schmale Mondsichel.

Leider findet dieses seltene Himmelsereignis sehr tief am Südwesthorizont statt. Man sollte schon während der Dämmerung gegen 17 Uhr nach den Planeten Ausschau halten, schon gegen 18.00 Uhr verschwinden sie hinter dem Horizont.

Natürlich begegnen sich die beiden Planeten nicht wirklich. Saturn ist ungefähr doppelt so weit von der Erde entfernt wie Jupiter. Nur im Dezember sehen wir die Planeten in der gleichen Blickrichtung.

Beide bewegen sich am Himmel nach Osten, also nach links. Jupiter ist dabei scheinbar doppelt so schnell, deshalb holt er Saturn am 21.12. ein. Diese Bewegung wird durch den Umlauf der Erde um die Sonne vorgetäuscht. Die Erdbewegung spiegelt sich am näheren Jupiter eben stärker wider als am entfernten Saturn.

Alle 20 Jahre finden solche Begegnungen der beiden Gasplaneten am Himmel statt, nur meistens in sehr viel größerem Abstand.

Das letzte Mal konnte man eine so enge Begegnung vor 800 Jahren beobachten, das nächste Mal in 60 Jahren am 15.3.2080!
Also das ist wirklich ein Jahrtausend Ereignis.

Weihnachten bewegt sich Jupiter dann weiter, von Saturn weg. Letztmalig wird man die beiden Planeten, dann mit größerem Abstand, zum Jahresende in der Abenddämmerung kurz vor ihrem Untergang sehen können.

Informationen zu den Planeten und Monden:

Jupiter und Saturn sind riesige Gasplaneten, meist aus Wasserstoff und Helium bestehend, etwa 10 bis 12-mal größer als unsere Erde. Da Jupiter sich sehr schnell dreht, sieht man die Wolken schon im Fernglas zu Bändern auseinandergezogen.

Die Jupitermonde Ganymed, Callisto und Europa sind Eismonde mit einem warmen Ozean unter dem Eis, Io ist ein Mond mit aktiven Vulkanen und Lava überzogen.

Der Saturnring besteht aus Milliarden kleiner Eis- und Geröllteile. Der Mond Titan besitzt Meere aus Methan.

Wintersternbilder

Nachdem es richtig dunkel geworden ist, blicken wir nun nach Osten. Dort gehen gerade die Wintersternbilder auf:

Besonders auffällig ist das Sternbilder Orion, der Himmelsjäger: Der Schulterstern links oben, Beteigeuze, ist am Ende seines Lebens angekommen. Dagegen stehen unterhalb der drei Gürtelsterne junge, gerade erst entstandene Sterne. Auch der alte Stern Aldebaran im Stieroberhalb vom Orion  ist von jungen Sternen umgeben (Sternhaufen Hyaden). Über ihm steht auch der Sternhaufen der Plejaden, eine der jüngsten Ansammlungen von Sternen, die wir kennen. Das Sternbild Fuhrmann  links von Aldebaran mit dem hellsten Stern Capella und das Sternbild der Zwillinge links neben Orion mit Castor und Pollux machen den Reigen der wichtigsten Wintersternbilder komplett.

Etwas später werden dann Procyon und der helle Sirius über dem Osthorizont stehen.

 

Podcast:

Der Stern von Bethlehem? Zur Konjunktion Jupiter/Saturn Weihnachten 2020

www.natur-science-schule.info/podcasts

 Sternkarte:

Blick nach Südwesten am 17.12. gegen 17.20 Uhr

 (credit: Stellarium)

Angebot:

Wegen der Corona-Beschränkungen bieten wir für alle an, dieses Ereignis Online zu verfolgen:

1)      Online – Live-Beobachtung, übertragen aus der Sternwarte auf dem SFN, von Jupiter, Saturn, Mond am 17.12. 17.00 Uhr bis 17.30 Uhr unter sfn-kssel.de/live

 2    Online-Vortrag Mi, 16.12.00 18.00 Uhr

                      KP Haupt: Das Jahrtausendereignis: Der Weihnachtsstern 2020

                      www.sfn-kassel.de/live

3)      Laufend aktuelle Bilder seit Oktober in www.astronomiekassel.blogspot.com

 Planeten im Dezember

Merkur: Bleibt dicht bei der Sonne stehend unsichtbar

Venus: Beendet zum Monatsende ihre Zeit als Morgenstern im SO

Mars: Steht hell leuchtend abends hoch im Süden

Jupiter: Im Südwesten bis etwa 18.00 Uhr

Saturn: Im Südwesten bis etwa 18.00 Uhr

 



Sonntag, 29. November 2020

Auf dem Weg zum Weihnachtsstern 15

 Gerade noch rechtzeitig vor dem Untergang lichteten sich die Wolken soweit, dass Jupiter und Saturn durchkamen.

Um 18.41 Uhr habe ich sie mit 50 mm Normalobjektiv aufgenommen. Leider sind die Vergleichssterne bedeckt, man kann nur so die weitere Annäherung der beiden Gasplaneten abschätzen.

Andererseits zeigt sich, wie schwierig die Beobachtung des "Weihnachtssternes" sein wird...

Das zweite Bild ist kurz vorher mit etwa 100 mm Tele entstanden.


 


Dienstag, 24. November 2020

Auf dem Weg zum Weihnachtsstern 14: Erstmals gemeinsam im Tele

 Am Montag habe ich dann um 18.09 Uhr die beiden Gasplaneten Jupiter und Saturn fotografiert.

Sie kommen sich immer näher...wer im Blog mal auf das entsprechende Label klickt, bekommt alle Posts angezeigt und kann die Bewegung verfolgen.

Ganz am Anfang stand der Jupiter unterhalb des Sternes HIP 95077...jetzt ist er fast bei f Sgr angekommen....

In weniger als vier Wochen verschmelzen die beiden Planeten für das Auge...

Das erste Bild ist mit 50 mm Brennweite aufgenopmmen, so etwa sieht man das mit dem freien Auge.

Zum ersten mal passten Jupiter und Saturn gemeinsam in ein Bild bei 600 mm Brennweite.





Samstag, 21. November 2020

Auf dem Weg zum Weihnachtsstern 13, wieder mit Mond

 Am Freitag, 20.11., konnte man gegen 18.10 Uhr vom Dach der Sternwarte auf dem SFN die beiden Gasriesen gut über dem Kasseler Becken sehen.

Der fast halbmondförmige Mond stand links daneben, der  dunkle Mondteil leuchtete im Erdlicht.

Der Mond hat einen Winkeldurchmesser von 0°,5, d.h. Jupiter und Saturn sind noch fast 3° voneinander entfernt.

Am 21.12. werden sie sich bis auf 0°,1 nahe kommen, sie würden scheinbar in das Mare Tranquilitatis "hineinpassen" Ein Jahrhundert-Ereignis!


 

 

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Mittwoch, 18. November 2020

Auf dem Weg zum Weihnachtsstern 12, heute mit Mondsichel

 Es hat lange gedauert, bis sich der angekündigte Sionnenschein in kassel durchgesetzt hat.

Aber gegen Abend schließlich klarte es auf.

Von der Sternwarte auf dem SFN aus konnte ich über das Kasseler Becken blicken und sah Saturn, Jupiter und Mond in einer Linie dicht über dem SW-Horizont, untermalt von einem kräftigen Abendrot.

Erstes Bild: 17.11 Uhr

Zweites Bild: 17.29 Uhr, jetzt kommt auch Saturn gut durch und einige hellere Sterne des Schützen. Auch das Erdlicht, das den dunklen Teil des Mondes beleuchtet, ist gut zu sehen.

Verglichen mit der letzten Aufnahme vom 14.11. sind Jupiter und Saturn weiter zusammengerückt (siehe frühere Posts).




Samstag, 14. November 2020

Auf dem Weg zum Weihnachtsstern 11

 Vor 4 Tagen, am 10.11., habe ich zum letzten mal die beiden Gasplaneten fotografiert. Am Samstagabend zogen sich kurz nach Beginn der Dunkelheit die Wolken etwas zurück. Leider stand der Vergleichsstern für Saturn (fSgr) in den Wolken.

Am besten vergleicht man mit der Aufnahme vom 3.10., also vor 6 Wochen. In gut 5 Wochen wird dann Jupiter unmittelbar bei Saturn stehen, der Weihnachtsstern 2020 ist entstanden.

Alle Vergleichsbilder erhält man über das Label Konjunktion Jupiter/Saturn im Blog. 

Was ist noch Besonderes auf dem Bild:

Jupiter hat einen kleinen Hof. Auf dem Original sieht man links neben ihm seinen Mond Ganymed.

Und oberhalb von Jupiter fliegt ein Flugzeug auf die Kamera zu.


Vergleich:



Dienstag, 10. November 2020

Auf dem Weg zum Weihnachtsstern 10

 Der Wetterbericht verheißt für die nächsten Tage wenig Chancen auf klaren Himmel...deswegen erneut ein Blick auf die beiden sich scheinbar annähernden Gasplaneten:

Aufnahme Montag, 17.56 Uhr