Sonnenuntergang in Kassel (Lara Bendig)
Posts mit dem Label Orionnebel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Orionnebel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 23. Januar 2022

Mit SOFIA unterwegs im Kosmos, Teil 10: Der heiße Kern des Orionnebels

 Kommen wir noch einmal zum Orionnebel zurück.

2019 wurde dieses Bild veröffentlicht. Es zeigt Magnetfeldstrukturen, an Bord von SOFIA vermessen, überlagert auf einem IR-Bild des Orionnebels vom VLT.

Deutlich erkennt man die vier Trapezsterne im Zentrum der Aufnahme.

Die Magnetfelder werden über die Polarisation des IR-Lichtes vermessen, denn sie richten Staubkörner aus und diese sorgen dafür, dass das gestreute IR-Licht nur in einer Ebene schwingt.

Deutlich sind Strukturen zu sehen, die von einem Materieausfluss erzeugt werden, der aus einem eher chaotischem Bereich herauskommt.

Hier könnte vor 500 bis 1000 Jahren ein Dreifach-Sternsystem aus Protosternen sich aufgelöst haben, wodurch zwei der Protosterne kollidiert sind und diesen explosiven Ausfluss erzeugt haben.

credit: NASA/SOFIA/VLT/ESO




Freitag, 7. Januar 2022

Die Party geht weiter...

 Wer den Vortrag heute abend über den Alkoholgehalt des Orionnebels versäumt hat...hier kann man sihc den Stream noch ansehen:

https://youtu.be/CTrWf70wIQs



Mit SOFIA unterwegs im Kosmos, Teil 5: Sternenwind im Orionnebel

 Im letzten Monat konnte ich die SOFIA-Reihe nicht fortsetzen, da durch den Adventskalender und viele Beobachtungsberichte andere Posts im Vordergrund standen.

Bisher sind erschienen:

23.11.: Allgemeines zu SOFIA (fliegendes IR-Teleskop)

26.11.: M 82

29.11.: Wasser auf dem Mond

6.12.: Das erste Molekül im Kosmos

Sternenwinde im Orionnebel

Von einem jungen Stern im Zentrum des Orionnebels gehen starke Sternenwinde aus. Diese sorgen für eine große Blase (schwarz im Bild), in der  keine Sterne entstehen können.

An andere Stellen drücken die Sternenwinde die Gaswolken zusammen und lösen die Bildung neuer Sterne aus.

Untersucht wurde die IR-Strahlung von C+, dem einfach ionisierten Kohlenstoff. In 40 Stunden Beobachtungszeit konnten 2 Millionen Spektren aufgenommen werden, aus denen sich eine dreidimensionale Darstellung der Molekülwolken im Orionnebel gewinnen lassen (siehe Video).