Sonnenuntergang in Kassel (Lara Bendig)

Samstag, 16. November 2019

Ein Blick in die ferne Zukunft

Die drei größten Galaxien der lokalen Galaxiengruppe, unsere Galaxis, die Andromedagalaxie M 31 und die Galaxie im Dreieck M 33 stehen in starker gravitativer Wechselwirkung. Durch genaueste Beobachtungen wissen wir seit einigen Jahren, dass die Eigenbewegung der Andromedagalaxie senkrecht zu unserer Blickrichtung so klein ist, dass sie in der Tat in einigen Milliarden Jahren mit unserer Galaxie kollidieren wird.

Im folgenden wird dieses Ereignis mit einer Simulation von Summers et al von zwei Standorten aus gezeigt:

Einmal von der Erde aus...das hingt etwas, denn in 5 Milliarden Jahren wird durch die Ausdehnung der Sonne die Erde zu einem Lavaball und eine Beobachtung des Verschmelzungsvorgangs vor einer Bergkulisse wird eher nicht stattfinden...aber stellen wir uns mal vor, das wäre möglich...

Das Video zeigt den anderen Blickwinkel: von Außen sehen wir den Bewegungen der drei Galaxien zu. 8,2 Milliarden Jahre laufen mit 105 Millionen Jahren pro Sekunde im Film ab.
Es bestätigt wieder meine These: Um den Kosmos beurteilen zu können, müssen wir den menschlichen Zeitmaßstab verlassen...

credit:
Bilder:NASA,ESA, Levay,v.d.Marel, Halla, Mellinger
Video:Frank Summers (STScI), Gurtina Besla (Columbia University), and Roeland van der Marel (STScI)

heute

in 2 Milliarden jahren
in 3,75 MilliardnenJahren, auf der Erde ist es schon unerträglich heißt

in 3,9 MilliardenJahren


in 4 Miiliarden Jahren

Galaxien fliegen wieder auseinander

Galaxien prallen erneut zusammen, Kerne treffen siczh


in 7 Milliarden Jahren: eine große elliptische Galaxie hat sich gebildet...die Erde ist längs nicht mehr da....

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