Sonnenuntergang in Kassel (Lara Bendig)

Mittwoch, 24. April 2019

Sternschnuppen der Lyriden

Jonas Plum hat diese beiden Aufnahmen von Sternschnuppen der Lyriden gemacht:
22.44 Uhr am 22.4. und (nur im Blog) 1.30 Uhr am 23.4.



Dienstag, 23. April 2019

Wettlauf mit dem Erdschatten

Heute Nacht bin ich von Peking zurück nach Frankfurt geflogen.
Über Moskau dämmerte es und die Sonne strahlte auf Wolken am Westhimmel. Darüber stand der abnehmende Mond und links von ihm Jupiter.

.Wir holten die Dämmerung ein und 1,5 Minuten später standen Jupuiter und Mond über dem dunklen Erdschatten.

Insgesdamt zog sich die Morgendämmerung über fast 3 Flugstunden hin.

Der ISS-Transit vom Samstag

In Asien war der nicht zu sehen, aber inm Felsberg. Das Bild und das Video sind von Matthias Kranixfeld. Am Samstag zog die ISS für 0,6 Sekunden um 13.46 Uhr vor der Sonne her.
Hier ein Vdieo von Matthias Kranixfeld:



Montag, 22. April 2019

Was sind Schwarze Löcher? Teil 5

Sind SL Gravitationmonster, die alles verschlingen?
Die Antwort ist klar "Nein".

Würde die Sonne zu einem SL mutieren, dann hätte sie die gleiche Masse und würde die Erde genau so stark anziehen wie bisher.
Aber zur Zeit kommt kein Himmelskörper dichter als 750 000 km an den Mittelpunkt der Sonne ran.
Die Sonne hätte aber als SL nur eine Radius von 3 km. Jetzt kommt man also 250 000 mal näher an den Mittelpunkt der Sonne. Dort ist dann die Schwerkraft 62 Milliarden Mal stärker als bei 750 000 km.

Einen viel größeren Effekt übt aber die Änderung der Schwerkraft pro Meter aus. So würden die Füße einer Person am Rand der SL-Sonne milliarden Mal stärker als der Kopf angezogen werden. Die Person würde in die Länge gezogen werden und zerrissen.
Das nennt man Spaghettisieren.
Nur bei supermassiven SL wie in den Zentren der Galaxien ist dieser Effekt so minimal, dass man unbeschadet ins SL fallen kann.

Was würde man erleben, wenn man unbeschädigt in ein supermassives SL fällt?

Zwei Erlebnisberichte dazu im nächsten Post...



Eine historische Sonnenuhr aus Korea


Sonntag, 21. April 2019

Sonne im Licht des Calziums

Dieses Bild hat heute Bernd Holstein gemacht.
Man sieht unten besonders einige Calziumdampfwolken, die über der Photosphäre schweben.

Einer der größten und ältesten Sternhaufen der Galaxis

Mit dem Hubble Space Teleskop wurde dieses Bild der Kugelsternhaufens M2 im Wassermann gemacht.

M2 ist 55 000 Lichtjahre entfernt, hat einen Durchmesser von 175 Lichtjahren und enthält 150000 alte Sterne. Mit 13 Milliarden Jahren Alter it M2 einer der ältesten und auch größten Kugelsternhaufen unserer Galaxis.

Bildcredit: ESA/Hubble/NASA

Ab sofort erscheinen alle Posts wieder hier!
Die  Posts der letzten Wche werden bald nachgetragen.


Bald ist er weg

Mark Woskowski erwischte den Riesensonnenfleck kurz bevor er durch die Sonnenrotation hinter dem Rand verschwindet (ganz rechts!). Links ist ein neuer kleinerer Fleck zu sehen. Die hellen Gebilde sind Flares, über der Photosphäre schwebende heiße Wolken.

Universitätssternwarte

 Hier ein Bild vom Campus der größten und besten Universität Chinas, Tsinghua, mit Blick auf die Universitätssternwarte....

Vollmond in Peking und Kassel

 von Mark Woskowski in Kassel
In Peking:

Erstes Molekül des Universums entdeckt


Planetarischer Nebel vom Hubble Spaceteleskop, Spektrum von SOFIA, Fundorte und Moleküldarstellung Niesyto design

Beim Urknall gab es schon He und Protonen, wenn diese sich zusammenschließen entsteht HeH+, ein Helium-Hydrid Ion.
Es ist der Ausgangspunkt für alle Molekülbildungen im Universum, aus ihm bildet sich auch Wasserstoff in molekularer Form (H2).
Seit 100 Jahren auf der Erde bekannt, konnte man es bisher nicht im Kosmos nachweisen.
Das ist jetzt Astronomen an Bord des fliegenden IR-Teleskops SOFIA gelungen.
Das Spektrometer GREAT konnte beim planetarischen Nebel NGC 7027 dieses Molekül-Ion nachweisen.

Damit ist die erste Stufe der Molekülbildung im Kosmos jetzt experimentll bestätigt.

Was sind Schwarze Löcher? Teil 4

Nach dem 2.Weltkrieg begann Wheeler sich intensiv mit Schwarzen Löchern zu beschäftigen.
Leistungsfähige Computer gestatteten bessere Simulationen von den Entstehungsmöglichkeiten und er erkannte 1958, dass SL wirklich existieren können.
Von Wheeler stammt auch der Name "Schwarzes Loch", den er 1967 erstmals benutzte.
Schwarze Löcher haben keine Haare
Ginsburg erkannte 1964, dass ein SL, das durch den Kollps eines magnetischen Sternes entsteht, kein Magnetfeld mehr hat.
Die Simulationen ergaben, dass ein Würfel zu einem kugelförmigen SL wird.
Ein SL enthält keinen Hinweis mehr über die Art und Form seines Vorgängers.
Deswegen formulierte Wheeler es so:
SL haben keine Haare.
Erst 1969 traute man sich diese Zweideutigkeit auch in Fachzeitschriften zu verwenden.
Alle Größen, für die es physikalische Erhaltungsgesetze gibt, bleiben aber beim Kollaps zu einem SL erhalten.
Ein SL wird durch drei Eigenschaften charkterisiert:
Masse M (bewirkt die Anziehungskraft)
Drehimpuls L (bewirkt eine Verwirbelung der Raum-Zeit
elektrische Ladung Q (radial nach außen gerichtete Feldlinien bleiben so).
Drei Werte für M, L und Q bestimmen ein SL

wird fortgesetzt...