Sonnenuntergang in Kassel (Lara Bendig)

Montag, 14. Februar 2022

Die Morgendreiecke

 Ich habe mal an die Bilder von Samstag, Sonntag und Montag die Verbindungslinien zwischen den drei Planeten eingezeichnet. Alle drei Planeten bewegen sich nach links (schwer erkennbar an den wenigen Sternen, in Stellarium aber leicht  zusehen), wandern auf die Sonne zu. Merkur ist etwas schneller, so dass das Dreieck auch in der kurzen Zeit leicht auseinander gezogen wird.

Reihenfolge: Sa, So und Mo





Das Morgendreieck am Montag mit Venussichel

 In der Nacht klarte es dann vollständig auf. Das Dreieck aus Mars, Merkur und Venus war gut zu sehen.

Die Luft war ausreichend ruhig um bei einer Belichtung von 1/1000 sec die Venussichel abzubilden.

Aufnahmen um 6.40 Uhr.

Merkur stand noch sehr dicht am Horizont. Die Teleaufnahme zeigt ihn flankiert von zwei Bäumen.






Blick auf den Mond (So)

 Trotz dünner Schleierwolken konnte man am Sonntagabend den Mond gut sehen.

Kurz vor Vollmond geht die Sonne über der fast kraterlosen Lavaebene Oceanus Procellarum auf. Da sieht man wenig Krater. Auffällig ist aber die helle Kraterwand des Aristarchus.

Aufnahme: 21.44 Uhr, 600 mm Tele, nachvergrößert



Sonntag, 13. Februar 2022

Flug zur Venus im Morgendreieck...

 Das Bild entstand um 6.36 Uhr. Merkur kam gerade über den Horizont, Venus hatte einen dicken Hof (das Venuslicht wird an Wassertröpchen gebeugt), als ein Flugzeug genau durch den Venushof hindurchflog.

In den nächsten Tagen wird Merkur immer schwerer zu beobachten sein. Die die früher einsetzende Dämmerung bleibt er schließlich unbeobachtbar. Mars und Venus nähern sich an, gegen Monatsende kommt der abnehmende Mond dazu.




Herzlichen Glückwunsch!

 ... an Johannes Deutschmann (14).

Mit 13 Jahren hat er begonnen, sich mit der Chaostheorie näher zu  beschäftigen. Schnell fiel sein Blick auf Mehrfach-Stern- Systeme und ob sich dort auch stabile Planetenbahnen entwickeln können.

Ein solches 4-Körper-System ist nicht analytisch berechenbar, es kann nur iterativ mit Hilfe eines Computerprogrammes durch   vektorieller Darstellung der Newtonschen Kraftgesetze simuliert werden. Also lernte er programmieren (!) und entwickelte ein eigenes Programm, mit dem er das System GW Orionis (3 Sterne, 1 Planet) untersuchen konnte. Er bestimmte mögliche Bereiche, in dem sich stabile Planetenbahnen entwickeln können.

Damit erhielt er beim Wettbewerb "Schüler experimentieren" Hessen-Nord den ersten Platz im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften. Er hat sich damit zum hessischen Landeswettbewerb qualifiziert.

Nach Abschluss der Wettbewerbe werden wir hier mehr über diese fantastische Forschung erfahren und ihn auch zu einem Online-Vortrag einladen.

Nochmals herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Leistung.

Insgesamt gab es zahlreiche  Preise für die Teams aus dem SFN, darunter 5 erste Plätze bei Schüler experimentieren und 2 erste Plätze bei Jugend forscht.

Bild 1: Johannes bei der Online-Präsentation für die Jury

Bild 2: Goldregen für den Sieger bei der Feierstunde im FutureSpace.

Bild 3: Bildercollage der Feierstunde












Samstag, 12. Februar 2022

Dreieck komplett: Merkur am Morgenhimmel

 Am Samstag war morgens der Horizont frei und man konnte Merkur beim Aufgang in der Morgendämmerung verfolgen.

Bilder: 6.39 Uhr, 6.42 Uhr (nur Merkur), 6.44 Uhr





Der Goldene Henkel am Rand des Mondes

 In der Nacht war es klar, so stand auch der Mond weit oben am Himmel.

Nach dem Livestream zum Myonenprojekt und der JuFo-Betreuung danach, fotografierte ich gegen 23.16 Uhr den Mond mit 600 mm Tele (nachvergrößert).

Das Randgebirge des Sinus Iridium steht schon im Licht der Morgensonne, das Becken selbst noch fast im Dunklen. Das ruft den berühmten Goldenen Henkel hervor.

In der leicht länger belichteten sehr stark nachvergrößerten Aufnahme kommt das noch etwas besser zur Geltung.




Freitag, 11. Februar 2022

Morgengruß von Mars und Venus

 Venus immer noch bei maximaler Helligkeit, aber jetzt war die Horizontbewölkung tief genug, um auch Mars frei zu geben. Nur Merkur steckte noch links unterhalb der Venus im Wolkenband.

Aufnahme: 6.38 Uhr



Donnerstag, 10. Februar 2022

Breaking News: Weiterer Exoplanet bei Proxima Centauri entdeckt

 Embargo bis 10.2., 14.00 Uhr

Heute erscheint in der Zeitschrift astronomy & astrophysics der Bericht über die Entdeckung des dritten Planeten, der um Proxima Centauri kreist.

Proxima Centauri:

Bekannt ist das Doppelsternsystem Alpha Centauri, das man am Südhimmel gut mit freiem Auge sehen kann. Es wird in eine mittleren Abstand von 9000 AE von einem weiteren Stern umkreist (1 AE = 150 Mill.km).Die Umlaufsdauer liegt bei 591 000 Jahren.

Zur Zeit steht Proxima etwa 12 000 AE ( = 0,2 Lichtjahre) weg von den beiden Hauptsternen in Richtung Erde. Das entspricht am Himmel immerhin einen Winkelabstand von 2°. Damit ist er mit einem Erdabstand von 4,247 Lichtjahren der uns nächststehende Stern (außer der Sonne).

Aber Proxima ist sehr unscheinbar: Sein Durchmesser beträgt nur 15% desjenigen der Sonne, seine Masse nur 12%. Da er auch noch deutlich kühler ist (3000 K) erscheint er uns nur als Stern mit 11 mag. Man braucht also ein Fernrohr um ihn zu sehen!

Das einzige, was er mit der Sonne gemeinsam hat, ist das Alter.

Die Entdeckung des dritten Planeten:

Zwei Exoplaneten von Proxima sind schon vorher bekannt gewesen:

Proxima c kreist in großer Entfernung mit einer Umlaufszeit von 5 Jahren.

Proxima b kreist alle 11 Tage in der bewohnbaren Zone um den Stern. Seine Existenz wurde erst 2020 bestätigt. Dabei wurde auf den Aufnahmen de r Hinweis auf einen weiteren Planeten gefunden, Proxima b.

Dieser konnte jetzt mit dem Spektrographen ESPRESSO (Echelle SPectrograph for Rocky Exoplanets and Stable Spectroscopic Observations) am VLT in Chile  näher untersucht und bestätigt werden.

Proxima b wurde mit der Radialgeschwindigkeitsmethode entdeckt: Mit dem Spektrographen registriert man feinste Wackelbewegungen des Sternes (nur dessen Licht sieht man!) an Rot- und Blauverschiebungen der Spektrallinien.

Proxima b wackelt so an Proxima, dass dieser Geschwindigkeitsänderung von 1,44 km/h bekommt. Die wurden gemessen.

Was wissen wir von Proxima b?

Mit einer Umlaufszeit von 5 Tagen kreist er in einem Abstand von 4 Millionen km um Proxima innerhalb dessen bewohnbaren Zone. Seine Masse liegt nur bei einem Viertel der Erdmasse.

Damit ist er einer der masseärmsten Exoplaneten, die mit der Radialgeschwindigkeitsmethode entdeckt wurden.

Bilder: 

Größenvergleich Alpha Centauri A, B und Proxima Centauri (wikipedia)

Position am Himmel (aufgenommen von LaSilla, ESO)

Künstlerische Darstellung: Proxima b im Vordergrund, die anderen Planeten des Systems und Proxima (ESO/Carcada)





Gespräch über kosmisches Wetter

 Ein SFN-Team hat einen neuartigen Myonendetektor entwickelt und baut damit ein internationales Beobachtungsnetzwerk auf. Sie erhoffen sich, dadurch Informationen über das Weltraumwetter zu bekommen.

Wie das funktioniert und was sie genau vorhaben, dass klärt KP Haupt in einem Live-Gespräch am Freitag, 11.2. um 20.00 Uhr.

Unter www.sfn-kassel.de/live kann man zusehen und sich später dazu schalten und auch Fragen loswerden.




Venus im Helligkeitsmaximum

 Venus bei maximaler Helligkeit und eine schöne Morgendämmerung...was will man mehr?

Aufnahme um 6.55 Uhr am Donnerstag



Der Mond im Goldenen Tor der Ekliptik

 Dieses Mal hat es wieder gepasst...auch mit den Wolkenlücken:

Der zunehmende Mond wandert in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag  zwischen Aldebaran mit den Hyaden und den Plejaden entlang, er geht durch das Goldene Tor der Ekliptik.

Die Wolken rasten vorbei, deshalb sind sie  bei der längeren Belichtung verschwommen und auseinander gezogen.

Aufnahmen: Mittwoch, 22.00 Uhr

In Wolkenlücken war der Mond auch gut im 600 mm Tele zu sehen, sogar das 170 km lange und 15 km breite Alpental kam zum Vorschein.





Mittwoch, 9. Februar 2022

Die Vorgeschichte vom Planetarium Kassel: Die Suche nach einem Standort

 Die Geschichte des Kasseler Planetariums ist richtig verwirrend.

1975 haben wir ein Planetarium ins Gespräch gebracht. Das Landesmuseum schien ein geeigneter Ort zu sein. Der Leiter aber stand kurz vor der Pension und wollte letztlich keine Entscheidung mehr treffen.

Die Stadt brachte mehrfach das Offizierskasino auf der Hasenhecke ins Gespräch, dazwischen diskutierte man über das Fridericianum, auch erste Gedanken an die Orangerie tauchten auf.

Irgend etwas ging immer schief: Da war jemand nicht zuständig, traute sich nicht eine Entscheidung zu fällen, suchte man vergeblich nach dem Eigentümer des Offizierskasinos  (war es aber selbst)...fehlten Gelder für einen Neubau...

Wir waren damals mit den neu eingeführten "Wochen der Astronomie" sehr erfolgreich...sozusagen der Vorläufer der späteren SFN-MINT-Kongresse:

Eine Woche lang gab es Vorträge, Workshops und eine thematisch orientierte Ausstellung.

Bis zu 7000 Besucher/innen wären auch heute ein großer Erfolg.

Der Oberbürgermeister selbst kam zu den Eröffnungen und war Schirmherr.

In Calden bauten wir die Rohform für die Kuppel, die wir dann in vielen Nachtschichten aus Kunstharz gegossen haben. Das Geld für den Projektor kam, und schließlich sogar das Gerät selbst.

Aber mit der Unterbringung klappte es nicht.

Der neue Leiter des Astronomisch-Physikalischen Kabinetts aber sicherte eine Aufstellung im Landesmuseum zu.

Es wurde sogar ein eigener Eingang geplant, denn ich bestand darauf, dass das Planetarium auch außerhalb der Museumsöffnung (z.B. nach 17 Uhr) Vorführungen anbieten muss.

Alles schien gut, bis dann ein Anruf eines Architekten alles zum Umsturz brachte.

Aber der Phönix stieg aus der Asche...Darüber im nächsten Post.

Artikel 1: 1.3.1977

Artikel 2: 9.3.1982

Artikel 3: 15.9.1986






Was ist die Kernkraft?

 In vielen populären Darstellungen wird die Kernkraft nicht richtig erklärt. Im Vortag möchte ich versuchen, einen Überblick über die Modelle zu geben und den richtigen Weg zum Verständnis aufzuzeigen.

Dabei erfahren wir auch, warum es nur 8 der möglichen 9 Kombinationen von Eigenschaften der Gluonen wirklich gibt.


Online Vortrag von KP Haupt über den Ursprung der Kernkraft am Do, 10.2., 18.00 Uhr unter sfn-kassel.de/live und anschließend auf meiner Homepage abrufbar: www.natur-science-schule.info



Dienstag, 8. Februar 2022

Die Vorgeschichte vom Planetarium Kassel: 1975

 Die Geschichte des Kasseler Planetariums beginnt vor etwa 55 Jahren, als ich das Planetarium im Deutschen Museum in München besucht habe.

Schon damals wusste ich, dass ich mal selbst in einem Planetarium arbeiten möchte und eine Show gestalten will.

Es sollte ein langer Weg werden.

Nach der AAK Gründung vor 50 Jahren organisierte ich einmal im Jahr eine Fahrt zu einer großen Uni-Sternwarte, immer verbunden mit dem Besuch eines Planetariums.

In den ersten Jahren reifte die Idee, auch in Kassel ein Planetarium aufzubauen.

Nachdem wir uns ausreichend mit Sternschnuppen, Anhängerdeichseln und Förstern auseinander gesetzt hatten (siehe auch: Die erste Beobachtungsaktion des AAK ), ging es an die Recherche nach einem durch Spenden bezahlbaren Projektor.

Die neu gewonnene Bekanntheit nutze ich aus, um mit dem damaligen Kulturdezernenten der Stadt Kassel, und dem Landesmuseum ins Gespräch zu kommen.

Ein gut platzierter Artikel 1975  in der Samstagsausgabe der HNA klopfte den Anspruch fest.

Das war die Geburt des öffentlich gemachten Vorstoßes, Kassel zu einer Planetariumsstadt zu machen.

In den Jahren danach entstand die Idee eines Astronomischen Zentrums in einem Gebäudekomplex auf der Hasenhecke.

Planetarium, Sternwarte, Vortragsraum, Werkstatt und Labore sollten dort eingerichtet werden.

Vom Land Hessen bekamen wir Mittel aus der Lottostiftung.

Damit konnten wir einen kleineren japanischen Projektor kaufen und das Material für die 5 m Kuppel, die wir selbst bauen wollten.

Der Projektor war da, die Kuppel in vielen vielen Nachtstunden fertig gestellt. Aber die Stadt  fand in ihren Unterlagen keine Informationen über den Besitzer des leerstehenden Gebäudekomplexes, um einen Mietvertrag abzuschließen.

Jahre später stellte sich heraus, dass die Stadt selbst Eigentümer war...wir wären da sogar mietfrei reingekommen...

Über das Hin- und Her Ende der 70-er geht es dann im nächsten Post...

Hier erst einmal mehrere HNA-Berichte aus den ersten Jahren der Aktion: "Kassel muss eine Planetariumsstadt werden": 

26.5.75

28.6.75

12.2.76

Danke an P. Fuchs für die Bereitstellung einiger Artikel, die ich in den Tiefen des HNA Archivs nicht gefunden habe...










Fast Halbmond am Montag

 Die Wolkenlücken kamen immer wieder und gegen 18.00 Uhr konnte ich halbwegs gut den Mond mit dem 600 mm Tele fotografieren.

Sehr schön sieht man nur bei dieser Mondphase Rupes Altai, eine 550 km lange Geländestufe (Klippe), die unterhalb des Kraters Catharina anfängt.

Auch das Gebiet, in dem Apollo 11 gelandet ist habe ich markiert.

Die zweite Aufnahme ist länger belichtet (damit die Wolken sichtbar werden) und nicht nachvergrößert.




Montag, 7. Februar 2022

Das Jahr der Jubiläen: 30 Jahre Planetarium in der Orangerie

 Heute rief mich ein Reporter an und erinnerte mich an ein weiteres mir gar nicht so im Bewusstsein befindliches Jubiläum:

Vor 30 Jahren habe ich das erste Live-Programm für das damals noch nicht eröffnete Planetarium in Kassel entwickelt, Musik dazu zusammengestellt und Bilder gesucht.

Es hieß: "Eine Reise unter dem Sternenhimmel".

Es begann mit einem musikalisch umrahmten stilvollen Sonnenuntergang, dem Auftauchen der ersten Sterne.

Eine Vorstellung zu Sternen, Planeten, Galaxien wurde am aktuellen Sternenhimmel entwickelt. Dann ging es über den Großen Wagen zum Polarstern und dann reisten wir nach Norden in den Polartag hinein. Ein Sonnenuntergang am Nordpol der Erde gab uns dann die Gelegenheit die Drehung des Sternenhimmels in der Polarnacht und ein Polarlicht zu sehen.

Ich habe alles dann ab Mai live gesprochen, live bedient, hatte aber einen Assistenten, der vor allem für die Bedienung des Kassetten-Tonbandrekorders (1992!) für die Musikuntermalung verantwortlich war.

In einer kleinen Postserie werde ich die Geschichte des Kasseler Planetariums von meiner ersten Idee 1975  an bis zu meinem Ausscheiden 2010 kurz zusammenstellen.

Welche Jubiläen stehen noch an?

Also:

Im März: 50 Jahre AAK

Im Mai:  30 Jahre Planetarium in der Orangerie

Im Februar: 20 Jahre PhysikClub/SFN

Im Juli: 10 Jahre im eigenen SFN Gebäude

Im September: 1 Jahr FutureSpace gGmbH (ehemals SFN-Deutschland)

Letzten Dienstag hatte ich schon ein Online-Gespräch mit Teilnehmern der allerersten Stunde des PhysikClubs!





Am 8.1. um 20.00 Uhr  habe ich mir Teilnehmer/innen eingeladen, die vom ersten Jahr bis hin zur Gegenwart im PhysikClub/SFN gearbeitet haben.

Das ergibt bestimmt spannende Lebensgeschichten.

Wer da zuschauen möchte:

www.sfn-kassel.de/live

Jubiläums-Gespräch





Es folgen:
Die Vorgeschichte vom Planetarium Kassel: 1975
Die Vorgeschichte vom Planetarium Kassel: Die Suche nach einem Standort
Die Vorgeschichte vom Planetarium Kassel: Der Vertrag
Wie ich mir eine gute Planetariums-Show vorstelle

Und plötzlich gab es Sonnenschein...

 und der Mond, genau 24 Stunden vor Halbmond, war zu sehen.

Aufnahme Montag 14.50 Uhr mit dem Handy



Flugshow auf dem Mars

 Im September fand der 13. Flug des Mars Helikopters Ingenuity statt.

Die Videoaufnahmen dazu wurden im November veröffentlicht.

Ich finde, dass selten so eindrucksvolle Bilder gelungen sind: Der winzige Helikopter vor einer beeindruckenden Bergkulisse auf Mars.

Das erste Video ist mit einer Weitwinkelkamera (26 mm) vom Rover aus gemacht worden.

Der 160 Sekunden Flug ging seitwärts in einer Höhe von 8 m und wurde aus 300 m Abstand aufgenommen.

Das zweite Video zeigt den Flug mit einem 110 mm Tele aufgenommen. Bei beiden Videos verschwindet der Helikopter rechts aus dem Bild, kommt aber wieder zurück und landet in der Nähe des Startplatzes.

credit: NASA/JPLCalTec





Sonntag, 6. Februar 2022

Weitergedreht...

 Die Riesen-Fleckengruppe, die am 30.1.  mitten auf der Scheibe stand, ist jetzt rechts hinter den Sonnenrand getreten. Man sieht gerade noch die längerlebigen Fackeln, die über dieser Gruppe schweben.

Im Video kann man verfolgen, wie die Gruppe am 4.2. noch rechts sichtbar ist und heute morgen dann auf der Rückseite der Sonne untergetaucht ist.

Zu uns zeigen jetzt andere Fleckengruppen, eine durchaus große, aber nicht so große wie am 30.1. und auf der gegenüberliegenden Seite zum Sonnenäquator ein einzelner großer Fleck mit Penumbra.

Beide tauchen am 30.1. gerade am linken Sonnenrand auf.

Bild, Video: SOHO/NASA/ESA